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Juni

 
Themen in dieser Ausgabe:

  Marktbericht Psyllium
  Marktbericht LBG
  Marktbericht Guarkernmehl
 

Marktbericht Psyllium

Nachdem sich Anfang April die Meldungen über eine schlechte Ernte am Markt verbreiteten, gerieten die Psyllium-Preise stark unter Druck.

Laut Schätzungen einiger Hersteller sind fast 60% der Gesamternte bereits eingetroffen.
Ob die in den letzten Wochen eingetretene Preiserhöhung standhält wird davon abhängen, wie sich die Exportnachfrage entwickelt.

Bedingt durch die große Unsicherheit am Markt erfolgt aktuell eine Verschiebung der Nachfrage nach hinten. Viele der großen pharmazeutischen Abnehmer haben ihre Jahresmengen noch nicht abgeschlossen.

Nebeneffekte dieser Entwicklung sind kurzfristige Preisschwankungen. Wir erwarten für dieses Jahr dennoch keine großen Veränderungen.

Sabine Justiz
06.06.2016

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Marktbericht LBG

Die neue Ernte beginnt in wenigen Monaten und die Ernteprognosen sind ermutigend.

Erste Schätzungen gehen von einer Erntemenge um 36.000 t aus. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Nach der schlechten Ernte im letzten Jahr und damit einhergegangenen Preissteigerungen erwarten wir etwas günstigere Notierungen in den Monaten Oktober/November, wenn die Kerne eingebracht sind und die Kibbler die gesamte verfügbare Menge aus den Hauptanbauländern Marokko, Spanien, Türkei, Italien und Portugal abschätzen können.

Zur Zeit sind die Preise relativ fest. Aus der letzten Ernte ist nur noch wenig Rohware verfügbar.

Der Bedarf an Bio-Johannisbrotkernmehl ist spürbar gestiegen mit dem Ergebnis, dass Kerne kaum noch zu bekommen sind. Eine Entspannung erwarten wir ebenfalls mit der neuen Ernte, zumal ein Ausbau der Anbauflächen absehbar ist.

Käufe für den Bedarf bis Oktober sollten jetzt getätigt werden. Für Mengen über diesen Zeitraum hinaus empfehlen wir zu warten, bis die neue Ernte auf den Markt kommt.

Alexei Justiz
02.06.2016

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Marktbericht Guarkernmehl



Zu unserem letzten Marktbericht Guarkernmehl im März dieses Jahres haben die Preise leicht nachgegeben. Dazwischen gab es die üblichen Auf- und Abwärtsbewegungen.

Auch der Wechselkurs zum Dollar spielte eine Rolle mit einem Kurs von 1,14 in der Spitze.

Die Liefer-und Preissituation in Indien hat sich nicht verändert. Die niedrigen Preise belasten die Bauern und Produzenten weiterhin. Rohware wird in kleineren Mengen auf den Markt gebracht in der Hoffnung, einen Nachfragesog und damit höhere Notierungen zu erzielen.

Die Wettervorhersagen (Monsunregen) für die kommenden Wochen sind gut. Es hat bereits einzelne Regenfälle in den Anbaugebieten gegeben.

Aufgrund des Preisverfalls ist Guar für die Bauern momentan nicht interessant. Andere Pflanzungen werden bevorzugt, solange dort bessere Erträge zu erwirtschaften sind.

Das wird sicherlich dazu führen, dass besonders in Gebieten mit künstlicher Bewässerung Guar-Anpflanzungen zurückgehen werden. Somit werden die Erntemengen das Vorjahresniveau nicht erreichen. Erste Schätzungen gehen von ca. 20% weniger Anbaufläche aus.

In den Erzeugerländern ist man der Auffassung, dass der Tiefpunkt bei den Preisen erreicht sein dürfte.

Sollte die Nachfrage aus der Ölindustrie und aus dem Lebensmittelbereich leicht anziehen, was aufgrund der niedrigen Preise nicht unwahrscheinlich ist, werden die Preise unmittelbar folgen.

Wir halten daher den Zeitpunkt für günstig, längerfristige Deckungskäufe zu tätigen.

Dietmar Neupert
06.06.2016

 

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