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Dezember

 
Themen in dieser Ausgabe:

  Marktbericht Guarkernmehl und Psyllium
  Marktbericht Psyllium (Flohsamen)
  Marktbericht Johnannisbrotkernmehl (LBG)
  Weihnachtsgrüße von Neupert Ingredients
  Marktbericht Psyllium (Flohsamen)
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Johnannisbrotkernmehl (LBG)
  Corona Virus
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Xanthan
  Marktbericht Johannisbrotkernmehl
  Marktbericht Guarkernmehl
  Mit unseren Marktberichten immer up to date
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Xanthan
  Marktbericht Psyllium
  Marktbericht Johannisbrotkernmehl
  Neuheit! Chia Protein und Chia Fasern
  Frohe Weihnachten!
  Biofach 2019
  Proteine bei Neupert Ingredients
  Proteine immer beliebter
  Marktbericht Xanthan
  Marktbericht Johannisbrotkernmehl
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Natriumdiacetat
  Marktbericht Xanthan
  IBA München 2018
  Marktbericht Chia
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht LBG
  IBA München
  neue Datenschutzverordnung
  Neue Telefonnummern
  Einladung zur Biofach 2018
  Marktbericht Psyllium
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Chia
  Marktbericht Johannisbrotkernmehl
  Frohe Weihnachten!
  Produktinformationen und Marktberichte
  FIE Frankfurt 2017
  Marktbericht Johannisbrotkernmehl
  Marktbericht Guarkernmehl
  Wir haben unseren Hauptsitz verlagert
  Qualitätszertifikate erweitert
  Marktbericht Xanthan
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Johannisbrotkernmehl
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Xanthan
  Marktbericht Chia
  Eilmeldung Psyllium!
  Marktbericht Guarkernmehl
  Rückblick auf die Biofach 2017
  Wir wünschen ein frohes Fest!
  Psyllium Preise bleiben auf hohem Niveau
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Johannisbrotkernmehl
  Eindrücke Südamerikareise
  Marktbericht Xanthan
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Chia
  Marktbericht Psyllium
  Marktbericht LBG
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Psyllium
  Chia Samen - erweiterte Produktpalette
  Neu im Sortiment: Proteine
  Marktbericht Guarkernmehl
  Biofach 2016
  Markteinschätzung Chia
  Markteinschätzung Psyllium
  Frohe Weihnachten!
  Food Ingredients Paris
  Preisentwicklungen
  Marktbericht Guarkernmehl
  Besuchen Sie uns auf der FIE in Paris
  Psyllium
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Johannisbrotkernmehl
  Marktbericht Agar Agar Mai 2015
  ANOTE – neue Produktlinie von Scanflavour
  Marktbericht Guarkernmehl April 2015
  Marktbericht Psyllium (Flohsamen) April 2015
  Marktbericht Alginat April 2015
  Marktbericht Psyllium (Flohsamen) März 2015
  Produktpalette
  Marktbericht Guarkernmehl März 2015
  Marktbericht Psyllium (Flohsamen) Januar 2015
  Marktbericht Xanthan Januar 2015
  Marktbericht Guarkernmehl Januar 2015
  Zuckeraustauschstoff E 967
  Schweineproteine
  Frohe Weihnachten!
  Marktbericht Guarkernmehl Dezember 2014
  Wir halten Sie auf dem Laufenden
  Marktbericht Guarkernmehl
  Marktbericht Xanthan
 

Marktbericht Guarkernmehl und Psyllium

Situation in Indien

Derzeit beeinträchtigen eine Reihe von schwierigen Umständen die Beschaffung von Produkten aus Indien:

  1. Das Land ist massiv von einer neuen COVID-19-Welle getroffen, derzeit sind täglich etwa 250.000 neue Fälle zu verzeichnen. Deshalb sind eine Reihe von Abriegelungsmaßnahmen getroffen worden, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Die Psyllium- und Guar-Fabriken unserer Lieferanten sind auch betroffen, allerdings halten sich die resultierenden Verzögerungen derzeit (noch) in Grenzen.
  2. Auf Grund eines drastischen Anstiegs der Nachfrage seit der zweiten Jahreshälfte 2020, der u.a. durch Unsicherheiten bzgl. Covid-19 und entsprechende Bevorratungsmaßnahmen entstanden ist, sind die Seefrachten enorm gestiegen. Zusätzlich besteht ein Mangel an Leercontainern, der die Preise weiter nach oben treibt.
  3. Die bislang wenig erfolgreichen Handelsdiskussionen zwischen Indien und China schränken die Lademöglichkeiten der Reedereien mit Waren aus Indien ein.

 

Guarkernmehl

Die Vorhersage für die kommende Monsun-Saison lässt gute Regenfälle erwarten. Da die neuen Ernteankünfte sich verlangsamt haben und vernachlässigbar sind, sind derzeit Waren in erster Linie bei Lagerhaltern und Bauern verfügbar. Es ist zu erwarten, dass das bestehende Angebot die Nachfrage decken kann und zudem ein Übertrag ins nächste Jahr verbleiben wird.

 

Psyllium

Die Schließung des APMC Markts auf Grund der erhöhten Covid-Fälle hat das gesamte Rohwarenangebot stark beeinträchtigt. Ein massiver Preisanstieg ist zu erwarten, da die Nachfrage gut ist, aber kaum Rohware ankommt. Die Ernte ist zwar eingeholt, aber die Bewegung der Waren innerhalb des Landes ist wegen der Sperrungen in vielen Gebieten zu langsam. Sollte es zu einer weiteren Abriegelung des Landes kommen, wird sich die Situation zusätzlich verschlechtern.

Die Qualität des Saatguts ist in diesem Jahr deutlich besser als im Vorjahr. Im Bio-Bereich übersteigt die Nachfrage das Angebot allerdings um das Doppelte bis Dreifache. Eine entsprechende Preisentwicklung nacho ben ist zu erwarten.

Wir empfehlen, den Bedarf für das nächste Quartal kurzfristig zu decken.

K. Boscheinen
21.04.2021

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Marktbericht Psyllium (Flohsamen)

Im kommenden Monat, insbesondere in der zweiten Märzhälfte, steht die Psyllium-Ernte 2021 an. Bis jetzt verläuft der Reifungsprozess gut, der weitere Verlauf – und damit die Qualität des Saatguts und die Nachernte – ist stark von den klimatischen Bedingungen abhängig.

Die Ernte 2020 ist beinahe komplett aufgebraucht, die internationale Nachfrage ist gut. Im April und Mai kann dann die Auslieferung der neuen Ernte beginnen. Das Preisniveau für Psyllium ist aktuell stabil. Auf Grund der geringen Restbestände aus dem Vorjahr und der ungebrochenen Nachfrage sind keine Preisänderungen zu erwarten.

Sobald die Ernteergebnisse vorliegen, stellen wir Ihnen einen neuen Marktbericht zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, mit Ihrer Einkaufsplanung bis dahin noch zu warten.

Katja Boscheinen
01.03.2021
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Marktbericht Johnannisbrotkernmehl (LBG)

Der Markt wird von Tag zu Tag schwieriger, da ein hoher Druck seitens der Käufer ausgeübt wird. Viele Marktteilnehmer gingen davon aus, dass die Preise mit der neuen Ernte fallen würden, und verzögerten ihre Bestellungen so weit wie möglich. Dies hat in den letzten Wochen zu einer überwältigenden Nachfrage geführt.

In Spanien, Italien und Portugal wurden die Kerne im August, Juli und September zu sehr hohen Preisen für Lieferungen bis Juni 2021 verkauft. Schätzungen zufolge wird die Ernte 2021 bei 60-70% der Ernte 2020 liegen. Auch in dieser Saison gibt es keinen Überhang aus dem letzten Jahr, sodass keine freien Lagerbestände aus der letzten Ernte vorhanden sind. Im Moment ist es fast unmöglich, Johannisbrotkerne aus den benannten Ursprungsländern zu kaufen. Insbesondere eine enorme Kaufmenge durch einzelne große Marktakteure hat das Angebot auf dem Markt extrem reduziert.

Die einzige verbleibende Option ist Marokko, aber auch dort ist das Angebot knapp und die Preise sind sehr hoch. Es deutet momentan nichts darauf hin, dass die Nachfrage in 2021 niedriger sein wird als in den Jahren davor, somit ist mit einem weiterhin sehr hohen oder sogar noch weiter steigenden Preisniveau zu rechnen.

Katja Boscheinen
15.01.2021

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Weihnachtsgrüße von Neupert Ingredients



Liebe Kunden und Geschäftspartner,

ein Jahr neigt sich dem Ende, das sicher die Vorstellungskraft Aller in jeglicher Hinsicht überstiegen hat. Wir blicken auch zurück auf eine Zeit, die trotz der tiefen Einschnitte in den Alltag und den Überlebenskampf vieler Menschen und Unternehmen auch positive Veränderungen angestoßen hat, indem wir noch enger zusammengewachsen sind.

Wir danken Ihnen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und vor allem Gesundheit!

Ihr Team von Neupert Ingredients

 

Wir verzichten auch dieses Jahr wieder auf Grußkarten und Geschenke und haben stattdessen mit einer Spende an das Kinderhospiz „Sternenbrücke“ zu einem Lächeln beigetragen.

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Marktbericht Psyllium (Flohsamen)

Die Ernte im Frühjahr des Jahres zeigt deutlich niedrigere Erträge als in den Vorjahren.

Ernteschäden konnten nicht festgestellt werden, jedoch geringere Anbauflächen für Psyllium, da die Bauern bessere Erträge mit anderen Agrarprodukten erzielen und daher weniger Psyllium anbauen. In Madhya Pradesh wurden lediglich 50 % der Vorjahresmenge geerntet, in Rajasthan  ca. 15 % weniger. Allerdings liegt Gujarat doppelt so hoch wie im letzten Jahr, jedoch ist die Menge dort relativ klein.

Mengen im Jahresvergleich:

2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020
1,35 1,40 1,35 1,40 2,24 1,70 1,70 2,70 1,75 1,50
(Millionen Säcke, 1 Sack = 75 kg)

Beträgt der Rückgang im Jahr 2020 gegenüber 2019 lediglich 15 %, so muss doch berücksichtigt werden, dass der Welt-Jahresbedarf deutlich gestiegen ist, sodass mit günstigeren Preisen aufgrund der höheren Nachfrage nicht gerechnet werden kann.

Der weltweite Bedarf liegt bei ca. 2,2 Millionen bags (ca. 165.000 Tonnen).

Die Ernte ergibt ca. 1,5 Mio bags plus Überhang aus der letzten Ernte mit ca. 0,2 Mio. Zusammen folglich eine verfügbare Menge von 127.500 Tonnen.

Die höheren Preise bewirken vermutlich einen Nachfragerückgang in einigen Anwendungsbereichen. Die Mengendifferenz zeigt aber deutlich die Lage und untermauert die Prognose auf ein weiteres, hohes Preisgefüge.

Alexei Justiz
08.10.2020

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Marktbericht Guarkernmehl

Die notwendigen Regenfälle in den Hauptanbaugebieten Rajasthan und Gujarat sind in den letzten Wochen eingetreten und hielten an bis Anfang September. Das war zwingend notwendig, um das Wachstum der Pflanzen zu fördern.

Gegenwärtig ist das Klima ian den meisten Gebieten jedoch eher trocken. In Anbetracht der im Vergleich zum Vorjahr geringeren Anbauflächen, wird die diesjährige Ernte dementsprechend etwas geringer ausfallen. Einige tausend Säcke Guarkerne der bereits eingefahrenen Ernte aus den künstlich bewässerten Gebieten im Nordwesten Rajasthans sind bereits auf den Märkten angekommen.

Mit Versorgungsengpässen ist nicht zu rechnen, da die Nachfrage der Hauptabnehmer für Guarkernmehl aus der US-amerikanischen Ölindustrie, aufgrund der weltweiten Corona Pandemie, deutlich zurückgegangen ist. Hinzu kommen große Überhänge aus der letzten Ernte.

Die Corona-Pandemie ist auch weiterhin ein großes Thema in Indien. Die zeitlich befristeten Schließungen der Fabriken hatten große Auswirkungen in gesellschaftlicher und finanzieller Hinsicht.

Es bestehen derzeit keine Behinderungen bei der Verschiffung von Containern.

Deckungskäufe für Q1 und evtl. auch schon für Q2-2021 halten wir für vertretbar.

Sabine Justiz
08.10.2020

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Marktbericht Johnannisbrotkernmehl (LBG)

In den Herkunftsländern Spanien, Italien, Portugal und auch der Türkei wird die Ernte normal verlaufen.
Lediglich Marokko meldet niedrigere Ernteerträge.

Die Preise für Rohware (Johannisbrotkerne) bleiben auch in dieser Ernteperiode mehr oder weniger unverändert auf einem hohen Niveau. Wir erwarten keinerlei Entspannung in den nächsten Wochen und Monaten.

Da die meisten Kibbler in die neue Saison mit leeren Lagerhäusern starten ohne Überhänge aus der letzten Ernte, werden zunächst Bestände aufgebaut und nicht unmittelbar in den Markt gebracht.
Allein dadurch werden die Preise stabil gehalten.

Wir erwarten für die nächsten Wochen keine Entspannung und rechnen daher mit einem weiterhin sehr hohen Preisniveau.

Die Ernte wird in den nächsten Wochen komplett eingefahren sein. Man wird sehen, wie sich der Markt bis dahin anhand der Nachfrage und des verfügbaren Angebotes entwickelt.


Ricardo Pietruschka
08.10.2020

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Corona Virus

In Anbetracht der aktuellen Entwicklung in der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland, Europa und weltweit möchten wir Ihnen versichern, dass Neupert Ingredients einen umfassenden Notfallplan zur Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit und der Verantwortung als Unternehmen aufgestellt hat.

Der Maßnahmenplan umfasst alle notwendigen Schritte zum Schutz unserer Mitarbeiter und Geschäftspartner.

Wir sind weiterhin mit dem gewohnten Service für Sie da, verzichten aber auf persönliche Termine und haben für die meisten Mitarbeiter Home-Office Arbeitsplätze eingerichtet.

Sie erreichen uns weiterhin unter den bekannten Telefon-Durchwahlen oder per E-Mail.

Bisher gibt es keine Einschränkungen in der Lieferkette. Die Bearbeitung von Aufträgen wird in gewohnter Qualität gewährleistet, haben Sie jedoch Verständnis, wenn die Antwort auf eine Anfrage derzeit etwas länger dauern könnte.

Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und bleiben Sie gesund!

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Marktbericht Guarkernmehl

Seit einigen Tagen befinden sich die Notierungen für Guar aufgrund der insgesamt guten Regenfälle in den Anbaugebieten leicht im Abwärtstrend. Selbst in den Wüstengebieten von Rajasthan konnten Niederschläge verzeichnet werden.

Die Regenfälle könnten dazu beitragen, den diesjährigen Ernteertrag deutlich zu steigern. In Indien geht man aktuell von ca. 9-10 Millionen Säcken aus, was im Gegensatz zum Vorjahr mit „nur“ 7-8 Millionen Säcken eine deutliche Steigerung wäre.

Aufgrund der aktuellen Situation empfehlen wir, Ihren mittelfristigen Bedarf zu decken.

Über die weitere Entwicklung werden wir Sie auch zukünftig auf dem Laufenden halten.

01.11.2019
Sabine Justiz

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Marktbericht Xanthan

Die Preise sind in den letzten Wochen auf einem relativ stabilen Niveau geblieben. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnen wir günstigere Notierungen bedingt durch ausreichende Produktionskapazitäten und einem leichten Rückgang der Lieferungen in die internationalen Märkte.

Die Preise für die Xanthan-Rohstoffe sind nahezu unverändert, ein Anstieg ist bei den Kosten für Energie, Umwelt und Personal festzustellen.

Aufgrund dieser Entwicklung erwarten wir weiterhin stabile Preise auf dem gegenwärtigen Niveau.

01.11.2019
Dietmar Neupert
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Marktbericht Johannisbrotkernmehl

Die Ernte für dieses Jahr ist eingefahren und erneut ist Ernüchterung eingetreten.

Nahezu alle Anbaugebiete im Mittelmeerraum melden niedrigere Erträge als noch vor wenigen Wochen/Monaten erwartet.

Daher ist die Lage in den Ursprungsländern weiterhin nahezu dramatisch angespannt.

Es geht aktuell so weit, dass momentan nur zurückhaltend Angebote an Kernen für die Johannisbrotkernmehl-Produzenten abgegeben werden. Der Markt für Johannisbrotsamen ist blockiert und wir gehen davon aus, dass dies auch im November so bleiben wird. Die Kibbler agieren abwartend und warten auf noch bessere Preise in den nächsten Wochen.

Die Verfügbarkeit der bekannten Qualitäten ist deshalb stark limitiert, was sich entsprechend auf das Preisniveau auswirkt.

Man kann also auch in nächster Zeit nicht davon ausgehen, dass sich die seit 2016 vorherrschende Preissituation entspannen wird.

01.11.2019
Ricardo Pietruschka

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Marktbericht Guarkernmehl

Die Aussaat für Guar ist momentan noch nicht abgeschlossen. Durch die anhaltende Trockenheit wird die neue Saat negativ beeinflusst.

Weitere Aussaaten müssen kurzfristig erfolgen, doch fehlen hierzu die erforderlichen Regenfälle (Monsoon).

Künstlich bewässert wird vorwiegend Baumwolle, sodass für eine gute Guar-Ernte dringend Regen in den nächsten 2 Wochen erforderlich ist. Bleiben die Regenfälle weiterhin aus, wird das einen erheblichen Einfluss auf die Erntemengen und vor allem auf die Qualität haben.

Prognostiziert werden ca. 200.000 t Guar splits. Zusammen mit Überhängen aus der letzten Ernte von ca. 180.000 t ergibt das ca. 380.000 t verfügbare Mengen.

Der Weltbedarf beläuft sich auf ca. 400.000 t und kann somit nicht gedeckt werden. Die Preise werden also eher nicht fallen. Der derzeitige negative Ausblick führte bereits zu steigenden Preisen und wir hören von den Produzenten, dass man sogar mit weiteren Preissteigerungen rechnet.


Alexei Justiz
16.07.2019

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Mit unseren Marktberichten immer up to date

Sie finden das komplette Archiv an Marktberichten auf unserer Webseite www.neupert-ingredients.de

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern: 04173 515 91 - 0
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Marktbericht Guarkernmehl

Die Guarpreise haben sich seit November 2018 mit kleinen Abweichungen nach oben und unten bewegt.

Seit Februar 2019 ist wieder ein Anstieg zu verzeichnen.

Begründet wird das mit stabiler Nachfrage und begrenzten Mengen an Rohware. Dies ist nicht auf ungenügende Vorräte sondern auf Spekulationsaktivitäten zurückzuführen.

Seit einigen Wochen hören wir von den Produzenten, dass eine mittelfristige Deckung zu empfehlen ist, da man von leicht weiter steigenden Preisen ausgeht.

Wichtig für die weitere Entwicklung sind die Vorhersagen über die zu erwartenden Regenfälle, die für die gesamte indische Agrarindustrie von größter Bedeutung sind.

Die letzten Vorhersagen erwarten ca. 7 % niedrigere Regenfälle als „normal“. Die Bauern richten sich je nach Vorhersagen an die Aussaat der infrage kommenden Agrarprodukte.

Über die neue Ernte beginnend im Oktober kann daher zu diesem Zeitpunkt keine verlässliche Aussage getroffen werden.

Deckungen bis zur Jahresmitte halten wir dennoch für vertretbar.

Alexei Justiz
24.4.2019

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Die Guarpreise haben sich in den letzten Tagen in einem engen Rahmen zwischen 83 INR/kg und 92 INR/kg bewegt.
Preisbewegung für Guar Splits Juli 2017 bis heute

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Preisbewegung für Guar Splits Juli 2018 bis heute

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Marktbericht Xanthan

Die Preis-und Liefersituation ist seit längerer Zeit nahezu unverändert.

Bei den Preisen stellen wir in den letzten Tagen allerdings eine leichte Tendenz nach unten fest.

Begründet wird das mit erhöhten Produktionsmengen in China. Bekanntlich wurden bei den Xanthan-Produzenten einige Linien stillgelegt, um der Nachfrage zu entsprechen. Besonders aus dem Öl-und Gassektor wurden geringere Mengen abgerufen.

Die Nachfrage soll sich wieder erhöht haben und stillgelegte Produktionsstraßen sind wieder in Betrieb. Das führt zu fallenden Notierungen.

Zur Zeit sehen wir recht stabile Preise und deutliche Veränderungen sind auf absehbare Zeit nicht zu erwarten.

Dietmar Neupert
24.4.2019

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Marktbericht Psyllium

Der Bedarf und die Nachfrage nach Psyllium liegen weiterhin auf einem hohen Niveau.

Die Markt-und Preisentwicklung in Zahlen:

2017

Die Ernte war sehr knapp und lag bei 2,05 Millionen Säcken à 75 kg. Die Preise lagen auf einem historischen Hoch von 2200 INR pro 20 kg. Durch eine zurückhaltende Einkaufsstrategie (keine Nachfragen über große Mengen) konnten die Preise trotz allem zumindest gehalten werden.

Anfragen über große Mengen führen in Indien sofort zu höheren Abgabepreisen.

2018

Durch die hohen Preise des Vorjahres war der Anreiz für die Bauern hoch, verstärkt Psyllium anzubauen. Das hatte zur Folge, dass die Psyllium Produzenten nach 3 schlechten Jahren endlich eine sehr gute Ernte mit 2,7 Millionen Säcken à 75 kg verzeichnen konnten. Das Angebot überstieg die Nachfrage und als Folge fielen die Preise auf 1350 – 1400 INR pro 20 kg.

2019

Nach drei knappen Ernten (2015, 2016, 2017), gab es in 2018 eine sehr gute Ernte und der Preis fiel auf ein historisches Tief. 

Schätzungen zufolge wird es in diesem Jahr ein Überhang (carry over) von 550.000 zu 600.000 Säcken à 75 kg geben. Diese Menge wird die die größte der letzten 20 Jahre sein. 

Als Konsequenz aus den niedrigen Erzeugerpreisen haben die Bauern weniger Psyllium angebaut. Aktuell werden ca. 2 bis 2,1 Millionen Säcke à 75 kg erwartet. Das bedeutet, dass insgesamt einschließlich des Überhangs von der letzten Ernte auch in diesem Jahr mit 2,7 Millionen Säcken à 75 kg gerechnet werden kann. 

Die ersten kleineren Erntemengen kommen jetzt auf den Markt. Die gesamte Ernte wird bis Ende April abgeschlossen sein. Anhand der dann tatsächlich verfügbaren Mengen wird sich der Preis einpendeln.

02.04.2019
Alexei Justiz

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Marktbericht Johannisbrotkernmehl

Bekanntlich ist auch die letzte Ernte August bis Oktober 2018 schlecht ausgefallen, was leider zu drastischen Preissteigerungen führte.

Nach der Ernte wurden Käufe nur zögerlich getätigt in der Annahme, dass die Preise doch noch fallen werden. Das ist nicht eingetreten und folglich verbleiben die Notierungen auf einem weiterhin hohen Niveau.

Da die Mengen an Rohware noch immer knapp sind, kann mit Preisnachlässen bis zur nächsten Ernte im Herbst nicht gerechnet werden.


02.04.2019
Dietmar Neupert

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Neuheit! Chia Protein und Chia Fasern

Neben Chia Samen können wir in Kürze auch zwei auf Basis von Chia weiter entwickelte Produkte anbieten, die hervorragende Eigenschaften als Ingredients aufweisen.

Chia Protein und Chia Fasern sind aktuell im Prozess der Zulassung in der EU als Novel Food. In Zusammenarbeit mit dem Hersteller und Lizenznehmer der Genehmigung Benexia können wir die Produkte voraussichtlich im 2. Quartal 2019 exklusiv am Markt anbieten.

Anwendungsbereiche:

  • Backwarenindustrie
  • Cerealien
  • Riegel
  • Teigwaren
  • Yoghurt
  • Milchprodukte

Besondere Merkmale:

  • Clean label
  • Glutenfrei
  • Allergenfrei
  • Hoher Omega-3-Anteil
  • Hohe Viskosität (Wasserbindung)
  • Texturgeber

Wir werden in einem gesonderten Newsletter detailliert über die Produkte und den Terminplan zur Verfügbarkeit informieren.

02.04.2019
Sabine Justiz

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Frohe Weihnachten!



Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in diesem Jahr bedanken wir uns herzlich bei allen Kunden und Geschäftspartnern. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen weiterhin erfolgreich zusammenzuarbeiten.
Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein ruhiges und besinnliches Fest, Glück und Gesundheit für das kommende Jahr.

Ihr Team von Neupert Ingredients
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Biofach 2019



Vom 13. bis 16. Februar 2019 ist es wieder soweit: die Weltleitmesse für Bio Lebensmittel Biofach öffnet die Tore für Fachbesucher aus aller Welt. Die Biofach gilt als DER Treffpunkt der Bio Branche. Neupert Ingredients ist wieder als Aussteller mit den neuesten Trends aus der Welt der Ingredients aus ökologischem Anbau dabei.
Besuchen Sie uns auf unserem Stand Nummer 224 in Halle 9.
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Proteine bei Neupert Ingredients

Pflanzliche Proteine in vielen Lebensmittelprodukten gewinnen immer mehr an Bedeutung. Mit der veganen Bewegung begann die Suche nach Alternativen zu tierischen Eiweißquellen. Unser Sortiment haben wir ausgebaut und bieten nun eine Vielzahl von Proteinen an.

  • Erbsenprotein
  • Sojaprotein
  • Sonnenblumenprotein
  • Reisprotein
  • Mandelprotein
  • Kürbisprotein
  • Chiaprotein
  • Hanfprotein
  • Erdmandelmehl
  • Kokosmehl
  • Süßlupinenmehl
  • Teffmehl



Wir freuen uns mitteilen zu können, dass wir mit dem renommierten Produzenten Wuxi Jinnong Biotechnology Co.,Ltd den exklusiven Vertrieb für Reisprotein Produkte übernommen haben.

Es ist uns gelungen, diese Produkte bereits in den letzten Monaten aufgrund der Qualität und der Preise sehr erfolgreich zu vermarkten. Um die Zusammenarbeit zu intensivieren und unseren Kunden ein optimales Produkt bei guter Beratung anbieten zu können, haben wir gemeinsam diese Form der Zusammenarbeit gewählt.

Wuxi arbeitet eng mit der Jiangnan Universität (Chinese food science and technology institute of food and food fermentation technology) und erhält dort alle denkbare technische Unterstützung mit Zugriff auf R&D-Aktivitäten.

Die Reisproteine werden auf modernen Produktionsanlagen und mittels eigener Verfahrenspatente produziert. An der Weiterentwicklung der Reisprotein Produkte und deren Anwendung wird  in enger Kooperation mit der Universität gearbeitet. 

Produkte:

  • Reisprotein Pulver
  • Reisprotein Pulver, braun
  • Bio Reisprotein Pulver
  • Bio Reisprotein Pulver, braun
  • Reisstärke
  • Reisprotein hydrolisiert

 

Für eine Beratung über die Produkte und deren Einsatz stehen wir gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen.

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Proteine immer beliebter

Der Trend pflanzliche Proteine in vielen Lebensmittelprodukten als Ingedient einzusetzen, hält weiterhin an. Mit der veganen Bewegung begann die Suche nach Alternaiven zu tierischen Eiweißquellen.
Wir bei Neupert Ingredients haben auf die neuen Anforderungen des Marktes reagiert und eine große Range an pflanzlichen Proteinen und Mehlen in das Produktsoritment aufgenommen.

Darunter zum Beipiel:
  • Sojaprotein
  • Erbsenprotein
  • Sonnenblumenprotein
  • Reisprotein
  • Mandelprotein
  • Kürbisprotein
  • Chiaprotein
  • Hanfprotein
  • Erdmandelmehl
  • Kokosmehl
  • Süßlupinenmehl
  • Teffmehl
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Marktbericht Xanthan

Die Lieferzeiten für Xanthan hatten sich in den letzten Wochen verlängert.

Das hatte allerdings keinen Einfluß auf unsere Lieferfähigkeit, da wir ständig über ausreichend große Lagerbestände in Hamburg verfügen.

Der Grund für die Verzögerungen lag in dem Umstand, dass die chinesischen Produzenten vorwiegend Aufträge aus den USA bedienten, um vor der Inkraftsetzung der Trump´schen Strafzölle die Läger in den USA zu füllen.

Mittlerweile ist allerdings festzustellen, dass die Zölle keinen Einfluss auf die Liefermengen in die USA haben, da trotz 25 % Zollzuschlägen der Preisabstand zu den amerikanischen Produzenten immer noch groß genug ist. Im Ergebnis zahlt der amerikanische Kunde die Mehrkosten.

Der Preisanstieg in diesem Jahr ist voll durchgesetzt worden und wir sehen momentan wenig Anzeichen für eine weitere Erhöhung. Allerdings ist hier eine Aussage schwierig, da die chinesischen Produzenten trotz Konkurrenz untereinander Preisanpassungen häufig auffallend zeitgleich durchsetzen.

Abschlüsse für den Zeitraum bis zumindest dem ersten Quartal halten wir für empfehlenswert.

Dietmar Neupert
30.11.2018

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Marktbericht Johannisbrotkernmehl

Die hohen Preise für Johannisbrotkernmehl haben den Markt in starke Unruhe versetzt.

Alle Hoffnungen lagen daher auf der diesjährigen Ernte, die mengenmäßig als gut vorhergesagt wurde.

Nach Vorlage der Zahlen für die Ernteertäge ist große Ernüchterung eingetreten.

Das größte Anbaugebiet Marokko meldet deutlich niedrigere Zahlen und auch die sonstigen Anbaugebiete im Mittelmeerraum hatten bessere Erträge erwartet.

Nun gingen alle Marktteilnehmer aufgrund der vorhergesagten besseren Ernte von wieder deutlich niedrigeren Preisen nach der Ernte im August/September/Oktober aus.

Tatsächlich hat der weltweit größte Verbraucher von Johannisbrotkernmehl einen erheblichen Prozentsatz der Ernte zu hohen Preisen abgeschlossen. Im Ergebnis liefern die Kibbler nur begrenzte Mengen an Kernen an die Produzenten des Mehls. Die Preise liegen momentan ein wenig niedriger als im laufenden Jahr, aber ganz erheblich höher als in den Vorjahren und als erwartet.

Es ist in den nächsten Monaten nicht mit günstigeren Preisen zu rechnen. Wir empfehlen daher den Abschluss für Lieferungen zumindest bis zum 1. Quartal oder zum ersten Halbjahr zu tätigen.

In Gesprächen mit den Produzenten konnten wir den Eindruck mitnehmen, dass auch in 2019 mit dem derzeit hohen Preisniveau zu rechnen ist.

Die Verfügbarkeit von Bio-Johannisbrotkernmehl ist gesichert, allerdings sind die Mengen auch hier geringer als notwendig, um bessere Notierungen zu erzielen.

Sabine Justiz
30.11.2018

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Marktbericht Guarkernmehl

Die Preise stiegen in den letzten Wochen deutlich an. Sonst relativ zuverlässige Quellen prognostizierten einen Preisanstieg  von ca. 90 Rupees auf bis zu 120 Rs. Tatsächlich stiegen sie auf bis 102 Rs., fielen aber in den letzten wieder auf ca. 90 Rs.
Diese Entwicklung zeigt deutlich die Volatilität bei diesem Rohstoff und die Schwierigkeit, exakte Vorhersagen über Monate voraus zu treffen.

Die Preise werden bestimmt vom Angebot, der Verfügbarkeit der Kerne, von der Nachfrage und hier besonders von der Öl-und Gasindustrie und Aktivitäten der Spekulanten.

Für die weitere Entwicklung ist zu beachten, dass das Angebot an Kernen nicht ausreicht, um deutliche Preissenkungen durchsetzen zu können. Die Farmer haben Guar in geringeren Mengen angebaut, da mit anderen Rohstoffen bessere Erträge zu erzielen sind. Die Ernteerträge im Oktober/November liegen unter den Mengen des Vorjahres.

Wir erwarten daher stabile Preise auf dem heutigen Niveau, mit großer Wahrscheinlichkeit aber einen leichten Anstieg im ersten Quartal 2019.

Bei Guarkernmehl in Bio-Qualität ist ein großer Preisanstieg zu verzeichnen. Durch finanzielle Schwierigkeiten bei dem größten Produzenten fallen Lieferungen seit einigen Monaten komplett aus. Der einzig noch verbliebene Produzent kann den Markt mengenmäßig bedienen, allerdings mit langen Lieferfristen und hohen Preisen.

Ein weiterer Produzent wird erst mit der nächsten Ernte in der Lage sein, Bio-Qualität zu liefern und dann den derzeitigen Druck mindern.

Notwendige Mengen für 2019 sollten daher bald gedeckt werden.

Alexei Justiz
30.11.2018

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Marktbericht Natriumdiacetat

Die Nachfrage nach Natriumdiacetat ist weiterhin sehr stark.

In den letzten Wochen gab es jedoch einige Engpässe in den Belieferungen aus China durch zeitlich befristete Schließungen der Werke. Diese Maßnahmen wurden aus  Umweltschutzgründen von Regierungsstellen angeordnet. Wir stellen unvorhersehbare Aktionen dieser Art in China verstärkt fest und bauen daher unsere Lagerbestände in Hamburg weiter auf, um jederzeit lieferfähig zu sein.

In den kommenden Wochen ist mit weiter steigenden Preisen durch erhöhte Kosten bei den Grundrohstoffen zu rechnen.

Die chinesische Regierung verschärft die Umweltauflagen drastisch, wodurch viele Produzenten gezwungen sind, zum Teil erhebliche Investitionen zu tätigen, die sich folglich auf die Preise auswirken.

Unter Berücksichtigung der derzeitigen Marktpreise und der Aussicht auf die voraussichtlich anhaltend hohe Nachfrage für Natriumdiacetat ist es ratsam, den mittelfristigen Bedarf kurzfristig zu decken.


Alexei Justiz
30.11.2018

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Marktbericht Xanthan

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IBA München 2018

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Marktbericht Chia

Letzten Informationen zufolge, die aus den Anbaugebieten von Chia (Paraguay, Bolivien, Argentinien) stammen, scheint die Verfügbarkeit geringer zu sein als erwartet und notwendig, um die weltweite Nachfrage bedienen zu können. Daher haben die Preise begonnen zu steigen und werden vermutlich weiter steigen.

Es besteht aktuell eine große Kluft zwischen der weltweiten Nachfrage und der Verfügbarkeit. 

Land

Verfügbare Menge für den Export

Paraguay

14.000 t

Bolivien

4.000 t

Argentinien

Fast keine Mengen verfügbar 

 

Weltweite Nachfrage (basierend auf den Daten des letzten Jahres)

Weltweit

60.000 t

 

Wie in einem unserer früheren Berichte dargelegt, ist die Versorgungssituation in Bezug auf Qualität und Erfüllung der Verträge weiterhin kritisch. Es gibt einige Spieler in Südamerika, die sich nicht an Qualitäts-, Preis und Kontraktvereinbarungen halten. Wir sind darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass allein in Paraguay ca. 1.000 Tonnen Chia in andere Märkte geliefert wurden, die ursprünglich für den europäischen Markt bestimmt waren. Stattdessen forderten sie höhere Preise, nur um die Verträge zu erfüllen. Die Folge ist, dass die Preise für konventionelles bereits Chia die 3 USD Marke überschritten haben. Allein in den USA, dem bedeutendesten Markt für Chia, werden bereits solche Preise bezahlt, für eine Qualität, die in Bezug auf Pestizide den Europäischen Standards nicht entspricht. In Japan werden schon lange hohe Preise für qualitativ hochwertiges Chia bezahlt. Es ist unter diesen Bedingungen offensichtlich, dass viele Hersteller für konventionelles Chia nun mehr verlangen können und werden.  

Dank unserer langjährigen Partnerschaften mit qualifizierten und zuverlässigen Produzenten haben wir unsere Verträge für 2018/2019 zu festen Preisen, garantierten Lieferungen und nachgewiesener Qualität abgeschlossen.

Wir sind in der Lage, Chia für Lieferungen in den kommenden Monaten anzubieten. Aufgrund des Mangels an Erntegut empfehlen wir dringend, Ihren Bedarf für 2019 so schnell wie möglich zu decken.

Bitte senden Sie Ihre Anfragen und wir werden umgehend anbieten.

Speziell für unsere Kunden in der Backwarenindustrie haben wir eine Kooperation gechlossen mit der Firma Benexia, einem der größten und bekanntesten Chia-Produzenten der Welt. Wir stellten auf der IBA alle neuen Anwendungen vor und viele Kunden zeigten großes Interesse an Chia Protein und Chia Faser.

Bei Interesse senden wir Ihnen gern detaillierte Informationen zu.

17.10.2018
Alexei Justiz

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Marktbericht Guarkernmehl

Die neue Ernte wird für die Monate Oktober/November erwartet. Für eine gute Ernte sind die Monsunregen von ausschlaggebender Bedeutung.

In den meisten Anbaugebieten gab es speziell in der 22. Kalenderwoche ausreichend Regen. Das hilft den bereits angebauten Pflanzungen und motiviert die Bauern, in Erwartung einer guten Ernte, weitere Mengen anzubauen.

Abhängig von den Regenfällen werden die Preise je nach Wetterprognose angepasst. Zur Zeit steigen die Preise wieder leicht an. Die weitere Entwicklung hängt nun stark von der zweiten Monsunregenzeit im August und September ab.

Die Anbauflächen für Guar sind deutlich niedriger als im Vorjahr. Dies hängt zusammen mit den erzielbaren Preisen für alternative Pflanzungen, für die die Bauern zum Teil bessere Preise erzielen können. Für einige Rohstoffe garantiert die indische Regierung den Bauern sogar Mindestpreise. Darunter fallen zum Beispiel Baumwolle, Mais, Bajra, Arhar und viele weitere. Auf Guar trifft das wegen der relativ geringen Mengen nicht zu.

Eine klare Tendenz über die Preisentwicklung ist schwierig auszumachen, zumal auch Spekulanten im Markt aktiv sind, die an niedrigeren Preisen nicht interessiert sind.

Durch die deutlich geringeren Anbauflächen und damit geringere Verfügbarkeit von Guar-Kernen gehen wir nicht davon aus, dass sich die Preise deutlich nach unten bewegen werden.

Bio-Guarkernmehl hat sich im Preis deutlich verteuert. Der größte Produzent ist in großen finanziellen Schwierigkeiten und kann seit mehreren Wochen nicht mehr liefern.

Sabine Justiz
12.09.2018

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Marktbericht LBG

Der Markt für das Produkt hat sich in den letzten Monaten sehr schwierig gestaltet. Nach der sehr enttäuschenden Ernte im letzten Jahr sind die Preise dramatisch gestiegen.

Da der Bedarf für Johannisbrotkernmehl allerdings recht stabil geblieben ist, haben die Preise auch Monate nach der Ernte nicht nachgegeben. Es führte letztlich dazu, dass nicht genügend Rohware zur Verfügung stand. Mittlerweile sind die Lagerbestände an Kernen weitgehend aufgebraucht.

Teilweise ist es den Produzenten gar nicht möglich anzubieten, da Rohware fehlt.

Die neue Ernte hat in einigen Ländern begonnen und sollte bis Oktober abgeschlossen sein. Erst nach Einbringen der kompletten Ernte ist mit einer Einschätzung über die Preisentwicklung zu rechnen.

Rohware wird zur Zeit nur zögerlich auf den Markt gebracht, weil die Anbieter die Preisentwicklung abwarten möchten und derzeit auf keinen Fall langfristige Kontrakte abschließen möchten.

Wir können über die Preisgestaltung für 2019 noch keine Angaben machen. Aus den Anbauländern bekommen wir unterschiedliche Aussagen. Teilweise geht man von fallenden Notierungen aus, in einigen Fällen hören wir auch von zumindest gleichbleibend hohen Preisen.

Wir können uns nach momentaner Einschätzung nicht vorstellen, dass die Preise wieder auf das Niveau der Vorjahre fallen werden. Wir empfehlen bei Bedarf Deckung zumindest bis zum Jahresende.

Alexei Justiz
12.09.2018

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IBA München



Wir stellen aus auf der Internationalen Backwaren Ausstellung in München vom 15. bis 20. September 2018. Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf unserem Stand Nr. 440 in Halle A2!
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neue Datenschutzverordnung

Liebe Kunden und Geschäftspartner,

die EU-Datenschutzgrundverordnung schreibt vor, dass wir Ihnen ab dem 25.05.2018 keine Informationen mehr zu unseren Produkten und Neuheiten zusenden dürfen, wenn Sie uns hierfür nicht nachweislich Ihr Einverständnis gegeben haben.

Neue Produkte, Marktberichte und Aktionen mit günstigen Preisen bewerben wir ausschließlich mit unserem Newsletter!

Damit wir Sie auch in Zukunft informiert halten können benötigen wir Ihre Zustimmung!
Bitte bestätigen Sie den künftigen Newsletter-Empfang unter der folgenden Link.

Sie können den Newsletter jederzeit mit dem Abmelde-Button abbestellen. Ihre E-Mail adresse wir dann aus unserer Datenbank gelöscht.

Hier geht zu unserer aktualisierten Datenschutzerklärung
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Neue Telefonnummern

Sehr geehrte Kunden und Geschäftspartner,

mit der Ihnen bereits mitgeteilten Verlagerung unseres Stammsitzes nach Norddeutschland haben wir neue Telefonnummern erhalten mit der korrekten Ortsnetzkennzahl. Die neuen Telefonnummern sind ab sofort aktiv und werden Ihnen bei eingehenden Gesprächen auf dem Display angezeigt. Sie erreichen uns darüber hinaus noch für einige Wochen unter der bekannten Düsseldorfer Nummer. Allerdings bitten wir Sie darum, unsere Stammdaten in Ihrem System schon jetzt zu ändern.

Die zentrale Telefonnummer ist die (04173) 51591-0

Die Durchwahlen zu den einzelnen Abteilungen und Ansprechpartnern bleiben unverändert und selbstverständlich erreichen Sie uns weiterhin unter den bestehenden E-Mail Adressen.

Einkauf +49 4173 51591-20 purchase@neupert-ingredients.de
Frederik Pehl    fp@neupert-ingredients.de
     
Buchhaltung +49 4173 51591-30 finance@neupert-ingredients.de
Karolina Becker   kb@neupert-ingredients.de
     
Qualitätssicherung +49 4173 51591-50 qs@neupert-ingredients.de
Pui-Yee Tse   pt@neupert-ingredients.de
     
Kundenservice +49 4173 51591-10 info@neupert-ingredients.de
Sarah Kehl  -11 sk@neupert-ingredients.de
Saskia Ramm  -13 sr@neupert-ingredients.de
     
Verkauf +49 4173 51591-40 sales@neupert-ingredients.de
Alexei Justiz -44 aj@neupert-ingredients.de
Ricardo Pietruschka -48 rp@neupert-ingredients.de
     
Geschäftsführung +49 4173 51591-0 info@neupert-ingredients.de
Dietmar Neupert   dn@neupert-ingredients.de
Sabine Justiz   sj@neupert-ingredients.de

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Ihr Team von Neupert Ingredients
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Einladung zur Biofach 2018

Auch dieses Jahr stellen wir wieder auf der Biofach in Nürnberg aus. Wir laden Sie herzlich ein, unseren Stand in Halle 9 Nr. 529 zu besuchen.
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Marktbericht Psyllium

Die Nachfrage nach Psyllium ist weiterhin gut. Erntemengen aus dem letzten Jahr kommen noch immer auf den Markt, sodass die Nachfrage jederzeit gedeckt ist.

Die Aussaat für die Ernte in 2018 ist bereits in einigen Regionen erfolgt. Die bisherigen Wetterbedingungen sind gut und versprechen eine gute Ernte. Der Erntezeitraum für Psyllium beginnt Ende März sollte bis April 2018 abgeschlossen sein.

Flohsamen werden derzeit mit Rs: 1.900,- pro 20 kg gehandelt, Premium-Qualitäten erzielen Rs: 2.150,-. Laufende Anlieferungen aus der letzten Ernte werden umgehend gehandelt, d.h Angebot und Nachfrage sind ausgeglichen.

Aufgrund der erfolgten extensiven Aussaat sind die Aussichten für die neue Ernte gut, zumal auch die Wetterbedingungen vorteilhaft sind. Mit fortschreitenden Lieferungen sollten die Preise auf einem stabilen evtl. sogar auf einem etwas niedrigeren Niveau liegen.

Unter Berücksichtigung der derzeitigen Marktpreise für Psyllium und der Aussicht auf eine gute Ernte für 2018 ist es ratsam, nur den kurzfristigen Bedarf zu decken und den mittel- und langfristigen Bedarf nach der Erntezeit zu decken.

Ab ca. Ende Februar sollten genauere Zahlen über die Erntemenge und die Qualität vorliegen.

Alexei Justiz
29.01.2018

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Marktbericht Guarkernmehl

Die Preise haben sich sehr stabil auf einem relativ hohen Niveau über einen langen Zeitraum gehalten.

Schwankungen erfolgten in den üblichen Größenordnungen von ca. +/- 100 Rupies pro Tonne. Gestern haben die Preise allerdings einen deutlichen Sprung nach oben gemacht.

Es bleibt abzuwarten, wie die weitere Entwicklung verläuft. An den Fundamentaldaten hat sich seit der Ernte im Oktober/November nichts verändert. Die Ernte war gut, wenn auch nicht überragend in Bezug auf die Menge. Die Nachfrage ist gut, sowohl im Food-Bereich als auch aus der technischen Industrie. Preissteigerungen haben vorwiegend einen spekulativen Hintergrund.

Allerdings erwarten wir keine deutlich niedrigeren Preise für die nächsten Wochen. Soweit nicht bereits geschehen, empfehlen wir Deckung zumindest für das 1. Halbjahr 2018.

Dietmar Neupert
29.1.2018

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Marktbericht Chia

Der Markt ist nach wie vor sehr unsicher. Ein großer Teil des Angebots unterliegt schon seit längerer Zeit erheblichen Risiken. Neben einer latenten Pestizidproblematik im Ursprung berichten viele Marktteilnehmer von Unregelmäßigkeiten bei den Ursprungsangaben. Der BIO-Status der Ware sollte kritisch hinterfragt werden. Nur wenige Hersteller sind in der Lage Ware zu liefern, die die Orientierungswerte des BNN für Pestizidrückstände nicht überschreiten.

Es gibt eine große Preisspanne zwischen EU-konformem und nicht verkehrsfähigem Chia. Die Preise für ein PREMIUM Produkt, welches wir generell anbieten, bleiben unverändert hoch.

Die aktuelle Ernte in Mexiko wurde gerade abgeschlossen und wir können leicht günstigere Preise sowohl für konventionelle als auch für Bio-Ware anbieten.
Für Ware aus Bolivien, Argentinien und Paraguay ist bis zur nächsten Ernte im Sommer 2018 keine Entspannung des Marktes zu erwarten.

Unsere Empfehlung lautet, langfristig Kontrakte abzuschließen.

Alexei Justiz
29.01.2018

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Marktbericht Johannisbrotkernmehl

Nach den sehr enttäuschenden Erntemengen im letzten Jahr sind die Preise außergewöhnlich gestiegen. Diese Entwicklung war abzusehen, da die Erträge in den meisten Anbauländern deutlich geringer waren als in den Vorjahren.

Über einen längeren Zeitraum war es fast unmöglich Rohware zu bekommen, da die Kibbler die geringen Bestände an Kernen festhielten und keine Kontrakte eingehen wollten in der Annahme, dass die Preise weiter steigen werden. Allein durch diese Haltung entstand eine Verknappung mit entsprechend steigenden Notierungen.

Die verfügbaren Mengen am Markt sind weiterhin unzureichend. Besonders knapp ist Rohware für den Biobereich.

Die nächste Ernte wird erst wieder im August/September 2018 erfolgen. Bis dahin ist nicht mit günstigeren Preisen zu rechnen. Wir gehen allerdings davon aus, dass bei einer hoffentlich normalen Ernte im Herbst die Preise wieder deutlich nachgeben werden.

Sabine Justiz
29.1.2018

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Frohe Weihnachten!



Ein interessantes Jahr geht wieder zu Ende.
Wir möchten uns gerne bei Ihnen für die erfolgreiche Zusammenarbeit und das Vertrauen bedanken.
 
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und gesundes Weihnachtsfest und für das neue Jahr alles erdenklich Gute!
 
Mit den besten Wünschen
Ihr Neupert Ingredients-Team
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Produktinformationen und Marktberichte

Auch im neuen Jahr werden wir Sie wie gewohnt über Produkte, Markttrends und Preisentwicklungen informieren.
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FIE Frankfurt 2017

Wir stellen auch bei dieser Messe wieder aus und laden Sie herzlich ein zu Gesprächen auf unserem Messestand.
 
Sie finden uns in Halle 11, Stand F 103
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Unsere Schwerpunkte
  • Proteine (pflanzliche, tierische)
  • Hydrokolloide
  • Psyllium
  • Chia
  • Superfoods
  • Lecithine

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Marktbericht Johannisbrotkernmehl

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass die diesjährige Ernte in den Mittelmeerländern sehr mager ausgefallen ist. Die Erträge liegen deutlich unter den Vorjahren.

In einigen Hauptanbauländern soll die Ernte bis zu 50% geringer ausgefallen sein. Das führte schon kurz vor Einbringung der Ernte zu einer Verknappung der Rohware, da die Kibbler sehr reduzierte Mengen an Kernen aus der Vorjahresente auf den Markt brachten. Während der Ernte wurde das Ausmaß der Verknappung immer deutlicher und teilweise brach der Lieferstrom völlig ab. Die Kibbler warteten die Nachfrageentwicklung ab um zu vermeiden, zu früh zu niedrige Preise für Kontrakte einzuräumen. Die Produzenten des Mehls zögerten wiederum mit der Deckung für die Rohware, um unter keinen Umständen zu große Mengen abzuschließen, falls der Preis doch nachgeben sollte.

Das Geschäft wurde in dieser Zeit sehr spekulativ betrieben!

Im Ergebnis wurden für einige Wochen keine Preise für neue Kontrakte abgegeben. Das führte dazu, dass weder Mengen noch Preise für Neuabschlüsse genannt werden konnten.

In der Zwischenzeit ist die Lage etwas überschaubarer geworden. Die Preise sind deutlich gestiegen und nur begrenzte Mengen werden angeboten.

Eine solche Situation gab es allerdings schon in den Jahren 1988, 1994 und 2005.

Interessant ist dabei, dass nach den schlechten Ernten in diesen Jahren die Preise stark gestiegen sind und vor allen Dingen die Preise im Folgejahr, vor allem im 1. und 2. Quartal weiter stiegen. Daraus ist zu schließen, dass mit den derzeit hohen Preisen bis weit in das Jahr 2018 zu rechnen ist. Wir hören aus den Anbauländern, dass die Preise mit großer Wahrscheinlichkeit weiter steigen werden.

Sofern Mengen verfügbar sind, empfehlen wir Abschlüsse zumindest bis Mitte 2018.

20.11.2017
Dietmar Neupert

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Marktbericht Guarkernmehl

Seit mehreren Wochen bewegen sich die Preise für Guarkernmehl auf einem für das Produkt recht stabilen Niveau. Die Schwankungen sind nicht über die Größenordnung von +/- 4 % hinausgegangen.

Die Hoffnung, dass nach Einbringung der Ernte, die mittelmäßig ausgefallen ist, die Preise nachgeben, hat sich bis dato nicht erfüllt. Wir sehen derzeit auch wenige Anzeichen für eine deutliche Senkung. Die Nachfrage aus dem Ölgeschäft ist gut und dürfte am Jahresanfang zunehmen, wenn die Lagerbestände (vorwiegend in den USA) wieder aufgefüllt werden. Der Ölpreis steigt, was die Fracking-Industrie wiederum beflügelt und damit den Bedarf an Guarkernmehl steigen läßt.

Deckungen des Bedarfs für die nächsten Monate halten wir beim derzeitigen Niveau für gerechtfertigt.

20.11.2017
Sabine Justiz

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Ihre Ansprechpartner bei Neupert Ingredients:


Einkauf: +49 211 4155978-20 purchase@neupert-ingredients.de
Frederik Pehl    fp@neupert-ingredients.de
     
Finanzen: +49 211 4155978-30 finance@neupert-ingredients.de
Karolina Becker   kb@neupert-ingredients.de
     
Qualitätssicherung: +49 211 4155978-50 qs@neupert-ingredients.de
Pui-Yee Tse   pt@neupert-ingredients.de
     
Kundenservice: +49 211 4155978-10 info@neupert-ingredients.de
Sarah Kehl   sk@neupert-ingredients.de
Sabine Heuthe   sh@neupert-ingredients.de
     
Verkauf: +49 211 4155978-40 sales@neupert-ingredients.de
Alexei Justiz   aj@neupert-ingredients.de
Ricardo Pietruschka   rp@neupert-ingredients.de
Anna Meyer   am@neupert-ingredients.de
     
Geschäftsführung: +49 211 4155978-0 info@neupert-ingredients.de
Dietmar Neupert   dn@neupert-ingredients.de
Sabine Justiz   sj@neupert-ingredients.de
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Wir haben unseren Hauptsitz verlagert

Sehr geehrte Kunden und Geschäftspartner,

mit der langjährig vorbereiteten Nachfolge der nächsten Generation für die Neupert Ingredients stehen einige Veränderungen in unserem Hause an, über die wir Sie informieren möchten.

Neupert Ingredients wird zukünftig von unserem Standort in Norddeutschland aus geführt. Seit Anfang 2017 betreiben wir dort eine Niederlassung gemeinsam mit unserer Schwestergesellschaft Golden Peanut.

Die Produktionsstätte und das Logistikzentrum der Golden Peanut GmbH sind in Garstedt ansässig. Die räumliche Zusammenlegung der beiden Unternehmen wird die internen Abläufe wesentlich vereinfachen. Mit der Zusammenlegung erwarten wir eine Steigerung der Effizienz und eine Verbesserung unseres Angebots und unserer Serviceleistungen für unsere Geschäftspartner.

Herr Neupert bleibt weiterhin für das Unternehmen tätig.

Wir bitten Sie, sämtlichen Briefverkehr ab sofort an folgende Anschrift zu richten:

Neupert Ingredients GmbH
In der Börse 9
21441 Garstedt

Unsere Telefonnummern bleiben vorerst unverändert.

Wir danken Ihnen für das uns bisher entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!

 

Dietmar Neupert                                                          Sabine Justiz
Neupert Ingredients GmbH                                           Neupert Ingredients GmbH

 

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Qualitätszertifikate erweitert



Die Anforderungen im Handel mit Lebensmitteln steigen stetig. Um den Vorgaben unserer Kunden in Bezug auf Lebensmittelsicherheit, Transparenz und Qualitätsmanagement gerecht zu werden haben wir unsere Zertifizierungen erweitert.
Ab sofort sind wir neben Bio und FAMI QS auch zertifiziert nach IFS Broker und haben das ISO von 9001 auf ISO 22000 umgestellt.
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Marktbericht Xanthan

Seit längerer Zeit weisen wir auf die steigenden Preise bei Xanthan hin.

Nach Jahren fallender Preise stellen wir seit einigen Monaten deutlich höhere Notierungen fest.

Der Preiskampf der chinesischen Produzenten scheint beendet, zumindest hat man wohl erkannt, dass es mit immer neuen Nachlässen und dem Kampf um Marktanteile nur Verlierer gab.

Meihua hat sich mittlerweile fest etabliert und wird Fufeng als Marktführer auf Basis der Produktionsmengen ablösen. Nach mehreren Preiserhöhungsrunden, initiiert von Fufeng, steht eine weitere Erhöhung bei vermutlich allen Produzenten in diesen Tagen an.

Bemerkenswert ist der Umstand, dass auf jede Erhöhung von Fufeng die weiteren Produzenten willig nachziehen.

Für den Anstieg der Preise muss allerdings auch angemerkt werden, dass die Umweltauflagen der chinesischen Regierung greifen. Die Firmen sind gezwungen, Umweltauflagen zu erfüllen. Andernfalls droht Stilllegung der Fabriken.

Die Kosten dafür sind nicht unerheblich und schlagen sich in den Herstellkosten nieder.

Wir weisen seit Monaten darauf hin, dass langfristige Deckungen vorgenommen werden sollten. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass der Preisanstieg (trotz günstigerem Umrechnungskurs USD/Euro) anhalten wird.

Dietmar Neupert
29.8.2017

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Marktbericht Guarkernmehl

Im letzten Marktbericht hatten wir auf die deutlich steigenden Preise hingewiesen.

In den letzten Tagen ist ein weiterer Preisanstieg festzustellen. Der Grund ist tatsächlich nachvollziehbar. Die für eine gute Ernte zwingend erforderlichen zweiten Regenfälle sind bis dato ausgeblieben.

Für das Wachstum der Pflanzen sind die Regenfälle absolut notwendig. Bleiben sie aus, ist mit erheblichen Trockenschäden zu rechnen.  Davon unberührt bleiben Anbauflächen in den künstlich bewässerten Gebieten. Diese Flächen sind allerdings zu unbedeutend, um eventuell eintretende Schäden auszugleichen.

Momentan steigen die Preise täglich und wir betrachten mit Sorge die weitere Entwicklung. Sollten die Regenfälle tatsächlich ausbleiben, werden die Preise weiter steigen. Die neue Ernte wird im Oktober/November erwartet.

Wir gehen davon aus, dass die Erntemengen selbst bei einem schlechten Ertrag in 2017 zusammen mit den Überhängen aus den Vorjahren den Weltmarktbedarf decken können.

Zurzeit überwiegt eine pessimistische Einstellung wegen der anhaltenden Trockenheit und die Preise richten sich nach den derzeit zu erwartenden schlechten Ernteaussichten.

Wir können uns trotzdem vorstellen, dass eine Beruhigung während der Erntezeit oder danach eintritt, wenn die verfügbare Rohware aus der aktuellen Ernte und die Überhänge aus den letzten Jahren addiert werden.

Wir empfehlen in dieser Situation kurzfristige Deckungen. Für längerfristigen Bedarf sollten die nächsten Wochen abgewartet werden.

Alexei Justiz
30.8.2017

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Marktbericht Johannisbrotkernmehl

Die neue Ernte beginnt in den nächsten Tagen.

Aus den Anbaugebieten im Mittelmeerraum erreichen uns keine erfreulichen Nachrichten. Während die Ernteerträge in der Türkei als normal eingestuft werden, sollen die Mengen in Hauptanbaugebieten wie Spanien, Italien und Marokko erheblich unter den Vorjahren liegen.

Derzeitige Ernteschätzungen:

  • Spanien minus ca. 50 %
  • Italien minus 35-40 %
  • Marokko minus 20 %
  • Portugal minus 30 %
  • Türkei ungefähr wie Vorjahr

In Anbetracht dieser Erwartungen sind die Preise in den letzten Wochen stark gestiegen.

Ohne Kenntnis der zu erwarteten Erntemengen waren die Kibbler bis vor einigen Tagen nicht bereit, den Johannisbrotkernmehl-Produzenten Angebote über Rohware zu machen. Das führte wiederum dazu, dass die Produzenten Preise für das Mehl nicht abgeben konnten.

Im Ergebnis erreichten die Preise ein neues Hoch, wie wir es seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben.

Wir rechnen aufgrund dieser Situation keinesfalls mit fallenden Preisen. Erst nach Einbringung der Ernte im gesamten Mittelmeerraum wird man die verfügbaren Mengen kennen und dementsprechend die Preise gestalten. Ein wichtiger Faktor ist auch das Einkaufsverhalten von Dupont als größtem Abnehmer der Kerne.

Wir empfehlen mittel- bis langfristige Deckung, sofern die notwendigen Mengen überhaupt verfügbar sind bzw. angeboten werden können.

Sabine Justiz
29.8.2017

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Entwicklung der Guar Split Preise Januar 2016 bis Juli 2017

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Marktbericht Guarkernmehl

Zum Jahresende 2016 lagen die Preise für Guar auf einem niedrigen Niveau. Ohne ersichtlichen Grund begannen diese allerdings ab Februar zu steigen und legten bis Mai um ca. 35 % zu. Die gute Nachfrage aus dem Ölsektor und eine Verknappung der Rohware wurden als Ursachen benannt. Bis Mai ging man von weiterhin steigenden Notierungen aus. Diese begannen dann allerdings zu bröckeln und fielen schließlich um ca. 12 %. Trotz des Rückgangs lagen die Notierungen aber immer noch um ca. 15 % über den Jahresendzahlen 2016.
 
Zwischendurch zogen die Preise wieder leicht an, fallen jedoch seit einigen Tagen wieder spürbar. Das derzeitige Preisniveau ist interessant für mittelfristige Deckungen.
Weitere deutliche Preissenkungen sind wenig wahrscheinlich, da bei dem derzeitigen Niveau der Anreiz zum Anbau von Guar bei den Bauern gering ist und dies negative Auswirkungen auf die nächste Ernte haben würde.

Die Wetterprognosen für die bevorstehenden Monsunregen (wichtig für die Ernte im Oktober/November) sind recht zuversichtlich.
Sprechen Sie uns an, wenn kurzfristiger Bedarf besteht. Wir liefern prompt ab Lager.

Der Zeitpunkt zum Abschluss von Kontrakten über längere Laufzeiten ist günstig.

Dietmar Neupert
5.7.2017

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Marktbericht Xanthan

Wir haben mehrfach darüber berichtet, dass die Xanthan-Preise durch den Verdrängungswettbewerb unter den chinesischen Produzenten dramatisch gefallen sind. Mittlerweile hat man allerdings erkannt, dass es bei diesem Preiskampf nur Verlierer gibt.
Fufeng als Noch-Marktführer hat die Preise in den letzten Wochen schrittweise erhöht und die anderen folgten unmittelbar, da die langanhaltende Verlustsituation für keinen Produzenten haltbar war. Diese mehrfachen Preiserhöhungen sind aus Sicht von Fufeng nur ein erster Schritt. Angeblich wird noch immer unter Herstellkosten verkauft.

Meihua erhöht zurzeit die Kapazitäten und wird bis Jahresende vermutlich größter Produzent sein.

Die Nachfrage nach Xanthan verweilt weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Gas-und Ölindustrie ist wie auch bei Guarkernmehl ein starker Abnehmer und auch der Bedarf im Lebensmittelbereich steigt.

Eine leichte Entspannung zeichnete sich vor einigen Tagen durch gefallene Frachtraten ab. Nun hat jedoch Fufeng in dieser Woche eine neue Preisrunde eingeläutet und die Notierungen spürbar erhöht. Die anderen Produzenten werden sicherlich nachziehen.

Diese Erhöhung hatten wir eigentlich für den Monat Oktober erwartet. Wir halten allerdings weitere Erhöhungen in den nächsten Monaten für denkbar. Wir beobachten mit Interesse, wie Meihua die bald verfügbaren deutlich erhöhten Kapazitäten in den Markt bringen wird. Es könnte unter Umständen zu einer vorläufigen Beruhigung des Preisgefüges kommen.

Wir empfehlen unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Bedingungen, den Bedarf für die nächsten Monate zu decken.

Dietmar Neupert
5.7.2017

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Marktbericht Chia

Der Chia Markt erweist sich auch in diesem Jahr als schwer einschätzbar.

Aktuell häufen sich Meldungen über eine deutlich niedrigere Ernte in den Hauptanbaugebieten. Die Gründe dafür liegen hauptsächlich in der fehlenden Motivation vieler Bauer und Produzenten mehr Chia anzubauen. Auslöser dieser Entwicklung ist der extreme Preisverfall im Jahr zuvor, nachdem der Markt vor allem mit schlechten Qualitäten übersättigt wurde. Dem Chia-Boom 2013/2014 mit Preisen von über 6 €/kg folgte der Absturz der Preise auf unter 1,50 €/kg in 2015.

Viele unerfahrene und teilweise völlig branchenfremde Hersteller stießen auf große Qualitätsprobleme durch die stetig steigenden Anforderungen der Exportmärkte. Aus dieser Zeit entstand ein großer Bestandsüberhang, von dem heute noch Restmengen in Europa angeboten werden. Da der Markt sich aber meist von selbst bereinigt, ist die Anzahl der Produzenten binnen der letzten 2 Jahre deutlich geschrumpft.

Zufriedenstellende Ernteergebnisse sind in diesem Jahr nicht zu erwarten wegen anhaltender Regenfälle in Argentinien und Paraguay, ungenügender Verkehrsfähigkeit vieler Chargen vor allem im Bio-Bereich, hoher Unsicherheit vieler Hersteller in Südamerika, die die EU-Richtlinien nicht kennen oder nicht erfüllen und Zurückhaltung der Nachfrage durch das hohe Preisrisiko.

Es bleibt offen, ob in diesem Jahr die Weltnachfrage von ca. 75.000 Tonnen gedeckt werden kann.

Erwartete Mengen 2017

Paraguay: ca. 28.000 Tonnen
Bolivien: ca. 10.000 Tonnen
Argentinien: ca. 4.000 Tonnen
Mexico: ca. 4.000 Tonnen (Ernte bereits abgeschlossen)
Nicaragua: ca. 400 Tonnen (Ernte bereits abgeschlossen)

Mit allen weiteren Gebieten zusammen (Australien, Uganda, Peru, Chile, Ecuador, usw.) werden Schätzungen zufolge ca. 20.000 Tonnen fehlen. Die große Unbekannte ist und bleibt der Bestandsüberhang, der zwar auf 10.000 Tonnen geschätzt wird, aber nicht genau bekannt ist.

Wir erwarten in den kommenden Monaten weiterhin steigende Preise. Aus heutiger Sicht empfehlen wir Kontrakte bis Mitte 2018 abzuschließen.

Wir werden im August die Hauptproduzenten in Bolivien wieder besuchen und über die Lage vor Ort berichten.

Alexei Justiz
5.7.2017

Der beigefügte Bericht über die Entwicklung des europäischen Chia-Markts wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung der CBI*.
*Die CBI, Zentrum zur Importförderung aus Entwicklungsländern gehört zum Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der niederländischen Regierung.

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Eilmeldung Psyllium!

Die ersten Meldungen über die aktuelle Psyllium-Ernte in Indien liegen nun vor und es scheint eine um ca. 10 % höhere Menge gegenüber dem Vorjahr zu geben. Das hat zu einer kurzfristigen Erholung der Preise geführt, die zuletzt auf einem sehr hohen Niveau waren.
 
Die Ernteprognose schätzt man auf  ca. 1,7 Millionen Säcke Psyllium-Samen à 75 KG für die aktuelle Ernte. Die Gesamtnachfrage 2016 lag bei 1,9 Millionen Säcken. Bedingt durch Restbestände aus vorherigen Ernten konnten die Nachfrageüberhänge bisher abgefangen werden. Das dürfte in diesem Jahr jedoch schwierig werden, da die Gesamtnachfrage nach Psyllium weiter steigt.
 
Die Preise sind in den letzten Tagen zum ersten Mal seit März 2016 gefallen. Wir befürchten jedoch, dass diese Entwicklung nur von kurzer Dauer sein wird. Sobald größere Kontrakte geschlossen werden und die Großkunden aus der Pharmaindustrie im Markt sind, werden die Preise sicherlich wieder steigen.
 
Wir empfehlen daher, Ihren Bedarf für 2017 bald zu decken.
Anfang April werden konkretere Zahlen zur Ernte vorliegen.

Alexei Justiz
10. März 2017
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Marktbericht Guarkernmehl

Die in den letzten Tagen erfolgten Preissteigerungen von insgesamt ca. 35 % kamen überraschend. In Indien begründet man den Preisanstieg mit einer starken Nachfrage aus dem Öl-und Gasgeschäft. Wir halten dieses Argument für nicht nachvollziehbar. Ganz sicher sind einige Marktteilnehmer an höheren Notierungen interessiert und nutzen jede Gelegenheit, die Preise anzuheben.

Durch die täglich steigenden Preise hat sich eine Bewegung in Gang gesetzt, auf den Zug noch schnell aufzusteigen, was wiederum zu weiteren Preissteigerungen führt.
Es ist wohl richtig, dass die letzte Ernte viel niedriger ausgefallen ist als in den Vorjahren, jedoch gibt es genügend Rohware aus den letzten Jahren. (Guarkerne sind über einen langen Zeitraum haltbar). Hinzu kommt, dass die Kapazitäten bei weitem nicht ausgelastet sind. Wir haben auf unserer letzten Reise eine Vielzahl von Produktionsstätten gesehen, die komplett stillstanden bzw. mit geringer Auslastung arbeiteten.
Unter diesen Aspekten ist der Preisanstieg schwer nachvollziehbar.

Wir wagen allerdings keine Prognose über die weitere Entwicklung in den nächsten Wochen, da wir den tatsächlichen Bedarf im Öl-und Gasbereich nicht einschätzen können. Erhebliche Preissteigerungen wie vor nicht allzu langer Zeit sehen wir jedoch nicht.
 
Wir haben ständig Ware an unserem Lager verfügbar. Gerne bieten wir bei Bedarf an.

Dietmar Neupert
10. März 2017
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Rückblick auf die Biofach 2017

Unser Stand in Halle 9

Auch in diesem Jahr war die Biofach wieder eine äußerst interessante und spannende Plattform für Unternehmen, die sich mit Produkten aus kontrolliert ökologischem Anbau auseinander setzen.

Die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel verzeichnet 2017 einen neuen Rekord und versammelte knapp 51.500 Fachbesucher. Sie reisten dieses Mal aus 134 Ländern zum Branchentreff nach Nürnberg, begeisterten sich für das Angebot der 2.785 Aussteller aus 88 Ländern und ließen sich vom Land des Jahres Deutschland inspirieren. Eine positive Bilanz zog auch die Branche: 2016 gaben die deutschen Haushalte rund 9,9 % mehr Geld für Bio-Lebensmittel und -Getränke aus als im Vorjahr. Der Umsatz betrug 9,48 Mrd. EUR, so der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).

Wir danken allen Geschäftspartnern für das große Interesse und die guten Gespräche, die wir gemeinsam auf unserem Stand führen konnten.

Unsere Aufgabe für dieses Jahr sehen wir darin, den Trend nach ökologisch unbedenklichen Produkten fortzuführen.

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Wir wünschen ein frohes Fest!



Ein ereignisreiches Jahr liegt fast hinter uns. In Politik und Wirtschaft gab es Veränderungen, die auch in unserer Branche zu spüren sind. Umso wichtiger wird es, dass man auf Partnerschaft zählen kann. Wir möchten Ihnen für die gute Zusammenarbeit danken, die wir gern auch in 2017 fortsetzen möchten.

Ihnen, Ihrer Famile und allen Kolleginnen und Kollegen wünschen wir eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für einen glücklichen und erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Wir verzichten bewusst auf das Versenden von Karten und Geschenken und sind uns sicher, dass Sie sich über weihnachtliche Wünsche auf dem elektronischen Weg ebenso freuen. Wie bereits in vergangenen Jahren untertützen wir die Eckhard Busch Stiftung mit einer Spende.

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Psyllium Preise bleiben auf hohem Niveau

Die Anfang 2016 von vielen Produzenten prognostizierten Preissenkungen sind aufgrund der schlechten Ernte nicht eingetreten. Durch den um ca. 30 % geringeren Ertrag haben die Preise stufenweise zu einem starken Anstieg geführt.

Hinzu kam die weiterhin steigende Nachfrage aus der Lebensmittelindustrie, der Pharmaindustrie und für den Endverbraucherbedarf.

Tatsächlich konnten wir eine verstärkte Nachfrage feststellen. Der Trend hin zu glutenfreien Lebensmitteln setzt sich fort und Psyllium ist für viele Anwendungsbereiche ein interessanter Rohstoff geworden.

Die Aussaat für die Ernte im nächsten Jahr (März/April) hat bereits zwischen Oktober und November stattgefunden und ist mittlerweile abgeschlossen. 

Eine Aussage über die Erntemengen, die Qualität und die daraus folgende Preisentwicklung kann erst ab ca. Februar getroffen werden. Bis dahin gehen wir von stabilen Preisen auf hohem Niveau aus. Leider hilft momentan ein starker Dollar nicht, die Preise zu senken.

Aufgrund der derzeitigen Marktsituation empfehlen wir Deckung für das erste Quartal 2017.

Alexei Justiz
19.12.2016

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Marktbericht Guarkernmehl

Wir sind vor wenigen Tagen von einer Reise nach Indien zurückgekehrt.

Nachdem die Ernte eingebracht wurde, konnten wir uns einen Überblick über die gegenwärtige Situation verschaffen.

Unsere Reise wurde überschattet von der von der indischen Regierung angeordneten Nacht-und Nebelaktion mit der Ungültigkeitserklärung aller großen Geldscheine. Damit wurden 85 % der sich im Umlauf befindenden Geldscheine ungültig. Angeblich besteht das Barvermögen in Indien bis zu ca. 50 % aus Schwarzgeld. Das soll mit dieser Aktion vom Markt genommen werden. Der Schaden geht für die Schwarzgeldbesitzer in die Milliarden.

Was hat diese Entscheidung mit Guarkernmehl zu tun?
Die meisten kleineren Bauern verfügen über kein Bankkonto und wickeln alle Geschäfte in bar ab. Da kaum noch Bargeld verfügbar ist, konnten die Bauern auch keine Rohware auf den Markt bringen. Das führte logischerweise zu einer Verknappung und damit zu Preissteigerungen. Vor dieser unvorhersehbaren Aktion der indischen Regierung begannen die Guarpreise leicht zu fallen. Nun sind sie allerdings wieder angestiegen.

Die Umtauschaktion in neue Rupien-Scheine ist in vollem Gange, allerdings erwartet man keine kurzfristige Entspannung. Man geht davon aus, dass es noch Monate dauern wird, bis wieder ausreichend Barmittel zur Verfügung stehen. Tatsache ist, dass die Inder stundenlang vor den Banken stehen, um legale Barmittel (Nachweis der Herkunft wird verlangt) in neue Scheine umzutauschen.

Aufgrund dieser gegenwärtigen Situation und einer ansteigenden Nachfrage nach Guarkernmehl für den amerikanischen Fracking-Markt (Trump-Effekt) ist mit einem zumindest stabilen Guarpreis zu rechnen. Allerdings hören wir, dass in den letzten Tagen die riesigen Guarbestände in Houston/Texas an die Ölfirmen in wenigen Tagen abverkauft wurden.

Bei Neuauffüllung der Läger kann durch die großen Mengen der Preis anziehen, zumindest aber fest bleiben.

Dietmar Neupert
7.12.2016

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Marktbericht Johannisbrotkernmehl

Die 2016er Ernte ist beendet und Ernüchterung ist eingetreten.

Mehrere Wochen vor der Ernte gab es sehr positive Anzeichen und Berichte aus den Anbauländern im Mittelmeerraum. Die Ertragsmenge wurde als sehr gut eingeschätzt und auch eine gute Qualität wurde vorhergesagt.

Tatsächlich ist der Ernteertrag hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Qualität der Kerne wird als durchschnittlich bewertet.

Erntemengen 2016 (in Tonnen):

Spanien 8.000
Marokko 12.000
Italien 4.000
Türkei 1.500
Portugal 2.500
Algerien 1.000
Griechenland 1.000
Andere 1.000
   
Gesamt 31.000






















Der Weltmarktbedarf liegt bei ca. 34.000 t p.a.

Überhänge aus der letztjährigen Ertne sind minimal. 

Gingen wir noch vor der Ernte von leicht fallenden Notierungen aus, so ist das Gegenteil eingetreten. Die Preise haben angezogen, zumal sich die Kibbler mit Angeboten für die Kerne deutlich zurückgehalten haben. Teilweise war es für die Johannisbrotkernmehl-Produzenten sogar schwierig, ausreichende Mengen an Rohware zu bekommen.

Wir erwarten daher für die nächsten Monate stabile Preise auf dem bereits etwas erhöhten Niveau. Allerdings versuchen die Kibbler besonders in Marokko und Spanien durch ein geringes Angebot an Kernen die Preise hochzuhalten.

Dietmar Neupert
07.12.2016

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Eindrücke Südamerikareise



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Marktbericht Xanthan

Über den Niedergang der Preise für Xanthan haben wir in den letzten Monaten ausführlich berichtet.

Es ist wohl unbestritten, dass alle chinesischen Produzenten seit langer Zeit unter Herstellkosten verkaufen. Diese Situation ist eingetreten durch Überkapazitäten und dem Versuch, Neueinsteiger vom Markt fernzuhalten. Das ist natürlich gründlich misslungen, da zumindest ein neuer Produzent Marktanteile unter allen Umständen kaufen möchte.

Vor Kurzem hat Fufeng, als größter Produzent, die Preise um USD 500.- / t angehoben. Dies geschah in der Hoffnung, dass die weiteren Anbieter folgen werden. Das ist nicht geschehen. Nur wenige Tage später hat Fufeng die Erhöhung reduziert. Tatsache bleibt, dass seit dieser Maßnahme die Preise erstmalig seit langer Zeit wieder angezogen haben.

Nun bleibt abzuwarten, wie der Markt auf den Versuch, die Preise anzuheben, reagieren wird.

Dietmar Neupert
12.07.2016

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Marktbericht Guarkernmehl

Seit einigen Tagen steigen die Preise wieder deutlich und liegen momentan um ca. 20 % über den Notierungen per Ende Juni.

Am Markt verbreitet sich die Meinung, dass die Guar-Aussaat deutlich niedriger ausfallen wird als in den letzten Jahren. Seriöse Schätzungen sprechen von ca. 20-25 % weniger Anbauflächen, es gibt aber auch Prognosen, die deutlich darüber liegen.

Natürlich gibt es noch große Bestände aus der letzten Ernte. Es ist aber zu beachten, dass aufgrund der langen Lagerzeitmöglichkeit der Kerne immer ein nicht unerheblicher Teil der Ernten von Lagerhaltern und Spekulanten aufgekauft wird. Diese Mengen werden dann auf den Markt gebracht, wenn sich gute Erträge erzielen lassen. Folglich bleibt die Angebotsmenge steuerbar.

Wir erwarten in den nächsten Tagen weitere Schlagzeilen, wie sie immer vor neuen Ernten in Indien produziert werden, um die Preise nach oben zu treiben. Dazu gehören dann: Noch weniger Anbaufläche, zu starke Regenfälle, schlechte Qualität in einigen Regionen etc.

Es bleibt nun abzuwarten, wie die Ernte tatsächlich ausfallen wird. Bis dahin muss mit weiteren deutlichen Schwankungen gerechnet werden.

Dietmar Neupert
14.07.2016

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Marktbericht Chia

Wir sind soeben von unserer Südamerikareise zurückgekehrt, bei der wir uns einen Eindruck über die derzeitige Situation des Chia-Marktes im Ursprung gemacht haben.

Wir haben mehrere Produzenten auditiert, die Felder besichtigt und uns im Gespräch mit den Bauern und Produzenten ein Bild verschafft über die Qualität, Ernteerträge, Preisentwicklung, Reinheitsanforderungen und Anwendungsmöglichkeiten.

Bedingt durch eine Trockenperiode in Bolivien und Frost in Paraguay sind große Teile der Ernte zerstört worden. Man erwartet daher einen geringeren Ernteertrag, der sich folglich auf die weitere Preisgestaltung in den nächsten Monaten auswirken wird.

Es gibt allerdings noch ausreichende Mengen Rohware aus der letzten Ernte und die Lager sind gut bestückt.

Wir gehen davon aus, dass die Preise für qualitativ hochwertiges Chia in der zweiten Jahreshälfte ansteigen werden. Genaueres bleibt abzuwarten bis die Ernte eingebracht ist.

In Paraguay und Argentinien ist die Ernte für dieses Jahr weitestgehend abgeschlossen. In Bolivien kann man mit einem Ergebnis Ende August rechnen.

Alexei Justiz
13.07.2016
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Marktbericht Psyllium

Nachdem sich Anfang April die Meldungen über eine schlechte Ernte am Markt verbreiteten, gerieten die Psyllium-Preise stark unter Druck.

Laut Schätzungen einiger Hersteller sind fast 60% der Gesamternte bereits eingetroffen.
Ob die in den letzten Wochen eingetretene Preiserhöhung standhält wird davon abhängen, wie sich die Exportnachfrage entwickelt.

Bedingt durch die große Unsicherheit am Markt erfolgt aktuell eine Verschiebung der Nachfrage nach hinten. Viele der großen pharmazeutischen Abnehmer haben ihre Jahresmengen noch nicht abgeschlossen.

Nebeneffekte dieser Entwicklung sind kurzfristige Preisschwankungen. Wir erwarten für dieses Jahr dennoch keine großen Veränderungen.

Sabine Justiz
06.06.2016

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Marktbericht LBG

Die neue Ernte beginnt in wenigen Monaten und die Ernteprognosen sind ermutigend.

Erste Schätzungen gehen von einer Erntemenge um 36.000 t aus. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Nach der schlechten Ernte im letzten Jahr und damit einhergegangenen Preissteigerungen erwarten wir etwas günstigere Notierungen in den Monaten Oktober/November, wenn die Kerne eingebracht sind und die Kibbler die gesamte verfügbare Menge aus den Hauptanbauländern Marokko, Spanien, Türkei, Italien und Portugal abschätzen können.

Zur Zeit sind die Preise relativ fest. Aus der letzten Ernte ist nur noch wenig Rohware verfügbar.

Der Bedarf an Bio-Johannisbrotkernmehl ist spürbar gestiegen mit dem Ergebnis, dass Kerne kaum noch zu bekommen sind. Eine Entspannung erwarten wir ebenfalls mit der neuen Ernte, zumal ein Ausbau der Anbauflächen absehbar ist.

Käufe für den Bedarf bis Oktober sollten jetzt getätigt werden. Für Mengen über diesen Zeitraum hinaus empfehlen wir zu warten, bis die neue Ernte auf den Markt kommt.

Alexei Justiz
02.06.2016

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Marktbericht Guarkernmehl



Zu unserem letzten Marktbericht Guarkernmehl im März dieses Jahres haben die Preise leicht nachgegeben. Dazwischen gab es die üblichen Auf- und Abwärtsbewegungen.

Auch der Wechselkurs zum Dollar spielte eine Rolle mit einem Kurs von 1,14 in der Spitze.

Die Liefer-und Preissituation in Indien hat sich nicht verändert. Die niedrigen Preise belasten die Bauern und Produzenten weiterhin. Rohware wird in kleineren Mengen auf den Markt gebracht in der Hoffnung, einen Nachfragesog und damit höhere Notierungen zu erzielen.

Die Wettervorhersagen (Monsunregen) für die kommenden Wochen sind gut. Es hat bereits einzelne Regenfälle in den Anbaugebieten gegeben.

Aufgrund des Preisverfalls ist Guar für die Bauern momentan nicht interessant. Andere Pflanzungen werden bevorzugt, solange dort bessere Erträge zu erwirtschaften sind.

Das wird sicherlich dazu führen, dass besonders in Gebieten mit künstlicher Bewässerung Guar-Anpflanzungen zurückgehen werden. Somit werden die Erntemengen das Vorjahresniveau nicht erreichen. Erste Schätzungen gehen von ca. 20% weniger Anbaufläche aus.

In den Erzeugerländern ist man der Auffassung, dass der Tiefpunkt bei den Preisen erreicht sein dürfte.

Sollte die Nachfrage aus der Ölindustrie und aus dem Lebensmittelbereich leicht anziehen, was aufgrund der niedrigen Preise nicht unwahrscheinlich ist, werden die Preise unmittelbar folgen.

Wir halten daher den Zeitpunkt für günstig, längerfristige Deckungskäufe zu tätigen.

Dietmar Neupert
06.06.2016

 

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Marktbericht Guarkernmehl

Die Preise waren vor einigen Tagen leicht gestiegen und es entstand der Eindruck, dass das Tief nun erreicht ist, zumal die Rohwarenbeschaffung in Indien etwas zähflüssiger lief.

Dieser Anstieg war allerdings nur von kurzer Dauer und wurde bald wieder korrigiert.

Das Preisniveau ist momentan stabil.

Wir gehen weiterhin davon aus, dass es wenig Luft nach unten gibt.

Es gibt zwar nach wie vor eine sehr geringe Nachfrage aus dem Ölsektor, doch ist der derzeitige Marktpreis auf einem Niveau, wo ein spürbares Absenken unwahrscheinlich erscheint.

Dietmar Neupert
22.03.2016

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Marktbericht Psyllium

Die Ernte ist derzeit in vollem Gange und wird bis Ende März / Anfang April abgeschlossen sein.

Nach derzeitiger Einschätzung werden die Erträge gegenüber dem Vorjahr deutlich niedriger liegen. In 2015 lagen die Erntemengen bei ca. 160.000 t, erwartet werden für dieses Jahr lediglich 120.000 t. Dies ist zwar mehr als in 2014, doch ist seither der Bedarf an Psyllium stark angestiegen.

Die momentan noch verfügbaren Bestände aus dem Vorjahr sind um mindestens 60 % niedriger als in den Vorjahren.

Geringere Bestände, niedrigere Erntemengen und weltweit gestiegener Bedarf werden daher zu  höheren Preisen führen. Eine gestiegene Nachfrage stellen wir seit einigen Tagen fest und die Notierungen in Indien ziehen bereits an.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sind mögliche starke Regenfälle zum Ende des Monats, die die Ernte beeinträchtigen könnten. Ein komplettes Bild erwarten wir bis Mitte April.

Wir empfehlen anhand dieser Situation baldige Deckung des Jahresbedarfs.

Wir halten Sie informiert.

Alexei Justiz
22.03.2016

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Chia Samen - erweiterte Produktpalette

Wir haben derzeit folgende Chia Produkte auf Lager:
  • Bio Chia Samen rein schwarz aus Nicaragua, Reinheit 99,9%
  • Chia Samen schwarz-weiss konventionell aus Paraguay

Gern bieten wir Ihnen jetzt auch Chiamehl (Chia Saat geschrotet) und Chiaöl in konventioneller sowie in Bio Qualität an.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
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Neu im Sortiment: Proteine

Ab sofort bieten wir unseren Kunden auch pflanzliche Proteine in konventioneller und Bio Qualität zu attraktiven Preisen an:
  • Reisprotein 80% Isolat oder Konzentrat
  • Erbsenprotein 80% Isolat oder Konzentrat
  • Hanfprotein 50%
Außerdem neu bei uns: Hanfnüsse geschält, Ursprung NON-EU, ebenfalls konventinell und Bio
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Marktbericht Guarkernmehl

In unserem letzten Bericht hatten wir bereits den starken Preisrückgang bei Guarkernmehl angesprochen. Viele Marktbeobachter gingen allerdings davon aus, dass die Preise zum Jahresende 2015 weiter nachgeben werden.

Das ist nicht eingetroffen, obwohl der Preisverfall bei Rohöl weiter anhält und der Bedarf an Guarkernmehl für den Frackingsektor begrenzt bleibt.
Die Situation bei den amerikanischen Fracking-Firmen ist allseits bekannt, und auf Monate hinaus ist nicht mit einer Wende zu rechnen.

Man sollte allerdings einmal die derzeitigen Rohwarenpreise Guar in Indien zugrundelegen und diese mit den Notierungen vor dem Fracking-Boom vergleichen. Wir bewegen uns folglich wieder auf dem Preisniveau vor der Boomphase, wenn die Währungsveränderungen Indische Rupie zum Dollar und Dollar zum Euro unberücksichtigt bleiben.

Daraus schließen wir, dass keine großen Bewegungen in Richtung weiterer deutlicher Preisrückgänge zu erwarten sind. Damit hat sich der Guar-Preis wieder dort eingependelt, wo er sich über viele Jahre in einem relativ stabilen Rahmen bewegte. Rückblickend ist das eine dramatische Entwicklung und ein Indiz für funktionierende Märkte, die durch Angebot und Nachfrage geregelt werden. Tatsache ist aber auch, dass speziell in Indien erhebliche finanzielle Werte durch überdimensionierte Kapazitätsausbauten vernichtet wurden.

Interessant wird die nächste Ernte im Herbst. Da sich alle am Guargeschäft Beteiligten über die nun geringeren Mengen im Klaren sind, werden die Erntemengen deutlich bescheidener ausfallen, was wiederum zur Preisstabilität beitragen wird.

Deckungskäufe für die nächsten Monate, sofern nicht schon erfolgt, können aus unserer Sicht in Ruhe angegangen werden.

Dietmar Neupert
29.1.2016

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Biofach 2016



Vom 10. bis 13. Februar stellen wir auf der Biofach in Nürnberg aus.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Unsere Produktliste für Bioqualitäten:

Hydrokolloide
Guarkernmehl E 412 3.500, 5.000 cps.
Tarakernmehl E 417
Johannisbrotkernmehl E 410
Agar Agar E 406 Gracilaria, Gelidium
Gummi Arabicum E 414

Psyllium (Flohsamen)
Flohsamen ganz
Flohsamenschalen Reinheiten 85% - 99,9%
Flohsamenschalen Pulver
Reinheiten von 85% - 99,9%, Vermahlungsgrade 40 - 100 mesh, thermobehandelt

Chia (Salvia hispanica)
Chia Samen schwarz-weiß, weiß, rein schwarz
Chia Saat geschrotet
Chia Öl

Mikroalgen
Spirulina Pulver, Presslinge
Chlorella Pulver, Presslinge

Süßstoffe
Agavendicksaft hell, dunkel

Proteine
Hanfprotein
Erbsenprotein
Reisprotein

Superfoods
Maca Pulver Rohkost, thermobehandelt, gelatiniert
Gojibeeren A-, B-Qualität
Weizengras, Weizengrassaft
Gerstengras, Gerstengrassaft
Acai
Guarana
Acerola
Moringa
Amaranth
Quinoa schwarz, weiß, rot, tricolor
Baobab
Teff

Hanf
Hanfsamen geschält, ungeschält
Hanföl
Hanfprotein
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Markteinschätzung Chia

Die Preise für Chia Samen sind derzeit stabil.

Es besteht allerdings eine gewisse Unsicherheit über die weitere Entwicklung, da die Nachfrage sehr stark ist und nun auch die Chinesen grosse Mengen in Südamerika gedeckt haben.

Waren bis vor wenigen Wochen die Lager bei den Produzenten gut gefüllt, scheint besonders bei Bioqualitäten die verfügbare Menge begrenzt zu sein.

Der Bedarf an weiteren Chia Produkten wie zum Beispiel Chia Öl oder Chia Saat geschrotet (Chiamehl) ist stark steigend, da auch diese Produkte an Bekanntheit gewinnen. Das lässt darauf schließen, dass die Nachfrage nach Chia im Allgemeinen weiter steigen wird, was sich wahrscheinlich mit steigenden Preisen im Laufe des Jahres bemerkbar machen wird.

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Markteinschätzung Psyllium

Es ist genügend konventionelle Ware am Markt, allerdings sind die verfügbaren Mengen in Bioqualität durch die starke Nachfrage beschränkt. Das wird sich auch nicht bis zur nächsten Ernte verbessern.

Die Preise sind stabil, bei Bioqualitäten ist jedoch mit Preissteigerungen zu rechnen.

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Frohe Weihnachten!



Für die Zusammenarbeit in diesem Jahr bedanken wir uns herzlich bei allen Kunden und Geschäftspartnern.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für ein gesundes und erfolgreiches 2016.

Mit diesem Newletter erhalten Sie abschließend für das Jahr 2015 noch einige Informationen, um dann die bevorstehenden Feiertage zu genießen. Die nächste Ausgabe unseres Newsletters erhalten Sie im Januar.

Ihr Neupert Ingredients Team

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Food Ingredients Paris



Rückblick auf die Messe FIE in Paris

Trotz der eher skeptischen Erwartungen, mit denen wir nach Paris gefahren sind waren die 3 Tage sehr erfolgreich. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die uns besucht haben.

Wir haben unsere Besucher über die aktuelle Marktsituation bei vielen Produkten informiert und unser erweitertes Produktortfolio vorgestellt.

Die neue Produktlinie der Superfoods stieß allgemein auf großes Interesse. Wir halten Sie in den nächten Monaten über die Entwicklung des Projektes auf dem Laufenden.

Auch konnten wir beobachten, dass die Nachfrage nach Bio Produkten stark ansteigt. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, auf der Biofach in Nürnberg im kommenden Jahr auszustellen. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.
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Preisentwicklungen

Die derzeitige Preissituation stellt sich wie folgt dar:

USD vs. EUR 1,09

Guarkernmehl
Preise in Rupies auf historischem Tiefstand

Xanthan
Preise verweilen auf sehr niedrigem Niveau

Johannisbrotkernmehl
Durch geringere Ernteerträge Preise stark gestiegen

CMC
auf Dollarbasis etwas schwächere Preise, Erhöhung Anfang 2016 zu erwarten

Alginate
leichter Preisanstieg

Carrageen
Preise auf sehr niedrigem Niveau

Konjak
Preise haben etwas nachgegeben, Anstieg zu erwarten

Lecithin
starke Nachfrage, nicht ausreichende Liefermengen am Markt erhältlich. Sonnenblumenlecithin Verfügbarkeit erst wieder im 1. Quartal 2016

Psyllium
stark steigende Nachfrage, Preiserhöhung im Januar zu erwarten

Chia Samen (Salvia hispanica)
steigender Bedarf, Bio Qualitäten begrenzt verfügbar. In 2016 sind Preissteigerungen zu erwarten
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Marktbericht Guarkernmehl

Nach dem üblichen Auf und Ab haben die Notierungen in den letzten Tagen wieder nachgegeben.

Zwischenzeitlich ist wieder ein Preisniveau erreicht, das vor einigen Monaten noch völlig undenkbar schien.
Lediglich der schwache Euro verhindert, dass die Preise in der Größenordnung um EUR 1,-/ kg liegen. Das ist eine dramatische Entwicklung gegenüber Notierungen um EUR 16 - 18,- / kg auf dem Höhepunkt des Guar-booms.

Solange der Rohölpreis auf dem heutigen Stand verharrt, wird das Frackingverfahren zur Öl-und Gasgewinnung nur begrenzt betrieben, da kostendeckend erst um USD 70,-/ t Rohöl gearbeitet wird. Der dadurch geringere Bedarf an Guar hat die indischen Farmer und Produzenten stark getroffen. Während die Farmer noch auf andere Agrarprodukte ausweichen können, sind bei den Guarproduzenten die erheblich ausgebauten Kapazitäten nicht ausgelastet.

Die Nachfrage aus der Lebensmittelindustrie hat sich in den letzten Monaten wieder verfestigt. Besonders in den letzten Tagen wurden größere Mengen für 2016 gedeckt. Wir hören auch von Rezepturumstellungen und wieder verstärktem Einsatz von Guar gegenüber seinerzeit gewählter Alternativen.

Wir rechnen damit, dass nach den Diwali-Feiertagen in Indien große Mengen Rohware auf den Markt kommen werden. Spekulanten sind allerdings wieder aktiv und versuchen mit  Käufen die Preise zu stabilisieren.

Trotz der geringeren Nachfrage aus dem technischen Bereich und der recht guten Ernte sehen wir nicht mehr allzu viel Spielraum für weitere Preisnachlässe.
Unter Berücksichtigung der Wechselkurse ist Guarkernmehl derzeit auf dem Stand vor Einsetzen des Booms und auf dem Niveau, das über viele Jahre relativ stabil lag.

Wir empfehlen daher Deckung des Bedarfs für 2016.

Wir beobachten den Markt auch vor Ort weiter und halten Sie auf dem Laufenden.


Dietmar Neupert
23.11.2015
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Preisentwicklung Guarkernmehl 2015
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Preisentwicklung Guarkernmehl 1995 - 2015
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Besuchen Sie uns auf der FIE in Paris



vom 1.-3. Dezember 2015 sind wir mit der Neupert Group auf der Food Ingredients in Paris vertreten.
Wir werden mit Mitarbeitern von allen Unternehmen der Firmengruppe aus Deutschland, Österreich und England teilnehmen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf unserem Stand in Halle 6.

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Psyllium

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass wir mit der Firma Abhyuday Industries eine Exklusivvereinbarung über den Vertrieb von Psyllium getroffen haben.

Abhyuday gehört zu den größten und renommiertesten Produzenten in Indien und bietet die gesamte Palette an Psyllium-Produkten von ganzen Flohsamen über Flohsamenschalen bis zu Flohsamenschalen Pulver in verschiedenen Reinheitsgraden und nach unterschiedlichen Anforderungen behandelt an.

Wir arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich mit Abhyuday zusammen und bestärken unser Vertrauen in das Unternehmen nun mit einem Exklusivvertrieb.

Abhuyday ist zertifiziert nach SSSC 22000, WHO-GMP, Halal, Kosher und Bio und wird von unserer Qualitätssicherung regelmäßig vor Ort auditiert.

Bei Interesse bieten wir gerne an und freuen uns auf Ihre Anfragen.

Hier finden Sie unser Produktdatenblatt zu allen verfügbaren Qualitäten.

Neupert Ingredients GmbH
Düsseldorf, 11.9.2015
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Marktbericht Guarkernmehl

Nach unserem letzten Marktbericht im April gab es wieder heftige Bewegungen bei den Preisen.
Im April hatten die Notierungen kräftig angezogen und verblieben auf einem relativ hohen Niveau. Der Grund für den Anstieg lag in den veröffentlichten Wetterprognosen in Indien, die geringere Regenfälle erwarten ließen.

Seit einigen Tagen sind die Preise wieder deutlich gefallen, nachdem in den Hauptanbaugebieten ausreichende Niederschläge in der Saatzeit gemeldet wurden. Guar benötigt für eine gute Ernte generell zwei Regenperioden. Die zweite ist notwendig im Zeitraum Mitte bis Ende August. Die weitere Preisentwicklung wird nun durch die Wetterentwicklung beeinflusst.

Die Nachfrage nach Guarkernmehl in der Öl-und Gasindustrie ist nach wie vor schleppend, nachdem durch den Ölpreisverfall das Fracking teilweise unwirtschaftlich geworden ist.

Im Food-Bereich ist der momentane Bedarf ebenfalls schwach. Den Hauptgrund sehen wir in der abwartenden Haltung in Bezug auf die Preisentwicklung. Wie so häufig werden lang laufende Kontrakte bei fallenden Preisen zögerlich geschlossen.

Wir betrachten das derzeitige Preisniveau allerdings als nicht uninteressant für länger laufende Kontrakte. Eine Vorhersage für die nächsten Wochen ist nicht möglich, da dies von den Wetterbedingungen abhängig ist.

Bei einer zu erwartenden guten Ernte kann durchaus mit weiter fallenden Notierungen gerechnet werden. Da sich Guarkerne über viele Jahre lagern lassen, werden große und kapitalkräftige Farmer und Spekulanten einen starken Preisverfall durch Einlagerungen mit entsprechender Lieferverknappung zu vermeiden wissen.

Noch ein Wort zu den vielen Neueinsteigern in Indien.

Wir haben vor Ort gesehen und vielfach gehört, dass der Großteil der neu installierten Fabriken stillsteht. Am Markt behaupten sich die altbewährten Guar-Produzenten, mit denen wir seit Jahrzehnten zusammenarbeiten.

Wir beobachten die Preisentwicklung weiter und halten Sie auf dem Laufenden.

Dietmar Neupert
23.07.2015
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Marktbericht Johannisbrotkernmehl



Christina Schröders, QS Managerin Neupert Ingredients
Inspektion der Johannisbrotfrüchte



Die neue Ernte wird in den Monaten August/September/Oktober (je nach Region) erfolgen.

Bisherige Vorhersagen sind leider nicht sehr ermutigend. Wir haben uns vor einigen Tagen in den Mittelmeerländern umgesehen und konnten uns die Entwicklung vor Ort anschauen.

Hauptanbaugebiete für Johannisbrot sind Marokko, Spanien, Portugal, Italien, Türkei.

Die zu erwartenden Ernteerträge in Italien und der Türkei sind gut, allerdings erwartet man in Spanien und Marokko einen deutlichen Rückgang. Die normale Welternte beträgt durchschnittlich 35.000 t pro Jahr. Vorsichtige Schätzungen gehen von einem Ernteertrag um ca. 25.000 t für 2015 aus.

Aufgrund dieser Einschätzungen haben die Preise schon seit einiger Zeit spürbar angezogen. Der Weltmarktbedarf für das Produkt ist gut und somit ist mit weiterhin hohen Preisen in den nächsten Monaten zu rechnen. Inwieweit weitere Steigerungen zu erwarten sind, hängt von der tatsächlichen Erntemenge ab. Dies wird sich konkreter im September zeigen.

Dietmar Neupert
23.07.2015
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Marktbericht Agar Agar Mai 2015

Die Liefer-und Preissituation für Agar Agar war in den letzten Wochen recht stabil und die Preise verharrten auf einem hohen Niveau.

Dies war bedingt durch starke Nachfrage besonders in Asien und nicht sehr befriedigenden Ernteerträgen.

Seit letztem Dezember ist die Nachfrage nach Agar Agar in Indonesien unerwartet rückläufig, trotz des normalerweise hohen Bedarfs in diesem Land. Dadurch sind die Rohwarenpreise gefallen. Die Situation kann sich aber zum Ramadan verändern, wenn weniger Mengen auf den Markt kommen und der Bedarf während dieser Zeit erfahrungsgemäss wieder steigt.

In China waren die Ernteerträge geringer als erwartet durch Wettereinflüsse, aber auch die Nachfrage ist etwas rückläufig.
Die Ernte in China soll bis Juli abgeschlossen sein. Zu dieser Zeit werden die grossen Käufe getätigt, was zu Preiserhöhungen führen kann.

Chile meldet eine starke Nachfrage nach Rohware, die aufgrund der sehr guten Qualität allerdings auch zu hohen Preisen angeboten wird. Bis zur nächsten Ernte im Dezember ist dort mit kaum veränderten Preisen zu rechnen.

Marokko liegt preislich sehr hoch und die angebotenen Mengen sind begrenzt. Es sind zum Teil erhebliche Lieferverzögerungen zu beobachten. Dies betrifft die Gelidium-Qualität.

Wir hören vom Markt von Engpässen bei der Quick Soluble Qualität und bei Ultra Low Gel Strength Agar Agar, vorwiegend aus Marokko. Diese Spezialqualitäten bieten wir seit einiger Zeit ebenfalls an und sind lieferfähig.
Sprechen Sie uns bei Bedarf hierzu gerne an.

Für langfristige Deckungen empfehlen wir, noch etwas zu warten. Der Unsicherheitsfaktor bleibt allerdings der Wechselkurs zum Dollar. Die Preise könnten bei anhaltender Schwäche des Euro beeinflusst werden.

Dietmar Neupert
11.05.2015
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ANOTE – neue Produktlinie von Scanflavour

Der Marktführer für Schweineproteine Scanflavour, deren Produkte wir exklusiv vertreiben, startet mit zwei neuen Produktlinien am Markt.
Als Aroma deklarationsfähig bietet ANOTE das gewohnt exzellente Kosten-Nutzen-Verhältnis und damit einen Mehrwert in der Produktion von Fleisch- und Wurstwaren.

ANOTE ist in verschiedenen Varianten erhältlich für Funktionalität und Aroma in Fleisch- und Wurstprodukten mit unterschiedlichen Anforderungen.

Vorteile:
  • Natürliches Schweinearoma
  • Natürliche Farbe
  • Ohne chemische Zusätze oder Aufhellung
  • Clean Label
  • Non GMO
  • Allergenfrei
  • Struktur

Die Produkte ANOTE GF und ANOTE M sind für den Einsatz in emulgierten Produkten vorgesehen.
ANOTE GF ist ein halbfunktionelles Tierprotein für guten Geschmack in heiß servierten Grillprodukten. ANOTE M dient als Fleischersatz oder Geschmacksverstärker. Es bindet Wasser und hat einen niedrigen Collagen-Gehalt.

Bei ANOTE I und CI, die jeweils in verschiedenen Varianten erhältlich sind, handelt es sich um hochkonzentriertes 90-95%-iges Protein. Eingesetzt werden sie in emulgierten Produkten, die kalt verzehrt werden sowie zur Injektion.

Scanflavour mit Sitz in Dänemark produziert ausschließlich mit Rohstoffen, die vom dänischen Veterinäramt kontrolliert und nach den EU Verordnungen, teilweise USDA freigegeben sind. Das Unternehmen ist ISO 22000 zertifizert.

Für detaillierte Produktinformationen und Ihre Anfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Sabine Justiz
11.05.2015
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Marktbericht Guarkernmehl April 2015

Die Entwicklung der Guarpreise verlief in den vorigen Wochen äußerst spannend.

In unserem letzten Bericht hatten wir angedeutet, dass die Preise wieder steigen. Seit ca. 14 Tagen haben die Notierungen tatsächlich kräftig angezogen. Das erfolgte durchaus überraschend, wenn man die generelle Nachfrage, die Überkapazitäten in Indien und die guten Bestände an Rohware betrachtet.

Die Nachfrage aus Russland soll für den Ölsektor sehr gut sein, der US Markt für food ist anscheinend auch recht robust. Wie immer wieder erwähnt, ist allerdings das Angebot an Rohware am Markt nicht sehr groß. Das deutet darauf hin, dass Ware von den Bauern zurückgehalten wird. Die erzielbaren Preise entsprechen in keiner Weise den Erwartungen. Aus diesem Grund wird sicherlich auch die Sommerernte kleiner ausfallen. Ob große Anbauflächen für die Ernte im Herbst bereitgestellt werden, bleibt fraglich. Die Bauern haben Alternativen zu Guar, wo derzeit bessere Preise erzielt werden.

Die indische Regierung hat den Guarproduzenten die jahrelang gewährten Exportsubventionen mit sofortiger Wirkung gestrichen. Das führt natürlich zu höheren Abgabepreisen.

Auf Sicht bleiben die Preis fest, mit deutlichen Abschlägen rechnen wir nicht. Unsere Empfehlung vor einigen Wochen lautete auf Deckung zumindest des mittelfristigen Bedarfs. Das haben viele auch gemacht und lagen damit richtig.

Momentan sind wir mit Käufen zurückhaltend, da wir die weitere Entwicklung noch nicht abschätzen können.

Ein wichtiger Faktor für die weitere Preisentwicklung werden die Monsunregen sein. Vorhersagen halten wir derzeit noch für verfrüht.

Wir halten Sie über die laufende Entwicklung informiert.

Dietmar Neupert
21.04.2015
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Marktbericht Psyllium (Flohsamen) April 2015



Wir berichteten Ende März über die in Indien eingetretenen heftigen Regenfälle, die teilweise zu Schäden in den Anbaugebieten geführt hatten. Dadurch hatten sich die Preise kurzfristig gefestigt.

Inzwischen wird die Lage entspannter beurteilt, da trotz der Schäden die zu erwartende Erntemenge erheblich größer ausfallen wird als im Vorjahr.

Erntegebiet201020112012201320142015
Rajasthan 1,20 0,80 0,75 0,80 0,95 1,50
Madhya Pradesh 0,40 0,35 0,60 0,50 0,35 0,39
Gujarat 0,20 0,20 0,05 0,05 0,10 0,15
Ergebnis 1,80 1,35 1,40 1,35 1,40 2,04

*Ergebnis in Millionen Säcken (à 75 kg)


Aktuellen Einschätzungen zufolge soll die Ernte um ca. 50% höher ausfallen als im Vorjahr. Die Preise sind daher schon rückläufig. Im Zeitraum von Ende April bis Mitte Mai wird die Gesamtmenge aus allen Anbaugebieten den Markt erreichen. Wir erwarten bis dahin weiter fallende Notierungen.

Auf der anderen Seite erleben wir zurzeit eine stark wachsende Nachfrage nach Psyllium. Psyllium wird verstärkt eingesetzt in Backwaren, Nahrungsergänzungsmitteln, Futtermitteln, pharmazeutischen Produkten und für technische Anwendungen.

Für langfristige Deckungen empfehlen wir noch etwas abzuwarten. Kurzfristige Bedarfe sollten aus unseren Lagerbeständen gedeckt werden.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Bedarf haben.

Alexei Justiz
21.04.2015
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Marktbericht Alginat April 2015

Die Preise für Alginat-Rohware (seaweed) haben leicht nachgegeben.
Allerdings wird berichtet, dass die Qualität der zurzeit neu eintreffenden Ware nicht gut ist. Daher wird vorwiegend Rohware aus dem Bestand der letzten Ernte eingesetzt.

Die Preise in Europa sind beeinflusst vom Wechselkurs Dollar vs. Euro. Durch die Dollarschwäche ergibt sich momentan kaum eine Veränderung der Notierungen, trotz gefallener Rohwaren-Preise.

Die entscheidende Haupternte in Asien wird im Mai erfolgen. Es bleibt abzuwarten, wie diese in Bezug auf Mengen und Qualität ausfallen wird.

Wir halten Sie informiert.

Für kurzfristigen Bedarf halten wir ausreichende Mengen ab unserem Lager in Hamburg vor.

Dietmar Neupert
21.4.2015
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Marktbericht Psyllium (Flohsamen) März 2015

Bedingt durch die jährlich steigende Nachfrage nach Psyllium hatte man für dieses Jahr über 50% höhere Produktionsmengen vorausgesagt. Nachdem aber ein großer Teil der Ernte durch die starken Regenfälle der letzten Tage beschädigt wurde, macht sich aktuell bei allen Produzenten große Ernüchterung breit.
Die Ernte 2014 wurde auf 1.000.000 bis 1.500.000 Säcke (à 75 kg) geschätzt. Die Prognose für 2015 vor Eintreten der Regenfälle lautete 2.200.000 bis 2.500.000 Säcke.

Erntegebietgeschätzter Schaden durch Regenfälle
Rajasthan 25 - 30 %
Madhya Pradesh 35 - 40 %
Gujarat 35 - 40 %


Als Folge dieser Entwicklung sind die Preise bereits deutlich angestiegen. Sollte das finale Ernteergebnis April / Mai nicht deutlich besser als aktuell vorausgesagt ausfallen, werden die Preise weiter steigen, zumindest auf dem aktuellen Niveau verbleiben. Von einer Erholung des Psyllium-Marktes ist derzeit nicht auszugehen.

Alexei Justiz
24.03.2015
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Produktpalette

Kompetent und zuverlässig liefern wir ab unserem Lager Hamburg.
Viele der Produkte sind prompt verfügbar.
Sprechen Sie uns für schnelle Lieferungen oder auch für Kontrakte an.

Dickungs-, Binde- und Geliermittel
Agar Agar E 406
Alginate E 400 - E 405
Carrageen E 407
Cassia E 427
Carboxylmethylcellulose (CMC) E 466
Gellan E 418
Guarkernmehl E 412
Gummi Arabicum E 414
Johannisbrotkernmehl E 410
Konjak E 425 i
Tarakernmehl E 417
Traganth E 413
Xanthan E 415
Antioxidationsmittel
Ascorbinsäure E 300
Isoascorbinsäure E 315
Natrium Isoascorbat E 316
Natriumascorbat E 301
Konservierungsmittel
Kaliumsorbat E 202
Sorbinsäure E 200
Säureregulatoren
Natriumacetat E 262 i
Natriumdiacetat E 262 ii
Trinatriumcitrat E 331
Emulgatoren
Lecithin (Soja, Sonnenblumen)
Mono- und Diglyceride E 471
Funktionelle Proteine
Schweineprotein
Sojaprotein
Erbsenprotein
Sonstige Produkte
Acerola Pulver
Aminosäuren
Carob Pulver
Chia Samen
Goji Beeren
Maca Pulver
Maltodextrin
Pfeilwurzelstärke
Phosphate
Psyllium/Flohsamen
Vanillin
Xylitol
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Marktbericht Guarkernmehl März 2015

Die Preise für Guarkernmehl haben in den letzten Wochen eine rasante Talfahrt angetreten.
Bedingt durch den Verfall des Ölpreises und damit geringerer Abnahmemengen von Guarkernmehl für die Frackingindustrie haben die Preise deutlich nachgegeben.

Lesen Sie dazu hier den sehr interessanten Artikel aus dem Internet News Magazin Live Mint.

Den dramatischen Preisverfall von Rohöl hat niemand vorhergesehen. Die Guar-Industrie in Indien hat diese Entwicklung voll getroffen. Das Angebot an Rohware ist nach wie vor groß und die Nachfrage äußerst schwach. Bei täglich fallenden Preisen verhält sich der Markt zurückhaltend in Erwartung weiter fallender Notierungen. In den letzten Wochen stellte sich die tägliche Frage, wann der Bodensatz erreicht ist.

Seit vier Tagen ist wieder ein Anstieg der Notierungen festzustellen. Deutlich erkennbar, dass die Nachfrage daraufhin sprunghaft anstieg. Aufgrund des zwischenzeitlich doch sehr günstigen Preises wurden zumindest Teile des Bedarfs gedeckt. Die nächsten Tage werden zeigen, ob dieses Hoch die Trendwende einläutete oder nur ein kurzes Zwischenhoch war.

Der für die Guar-Farmer unattraktive Preis wird ganz sicher dazu führen, dass weniger für die nächste Ernte angebaut wird. Die Preise werden sich dann auf das Verhältnis Angebot zur Nachfrage einpendeln. Allerdings sollten ausreichende Mengen aus der letzten Ernte verfügbar bleiben.

Die anhaltende Euroschwäche geht voll zu Lasten des Guarpreises, der ausschließlich in Dollar abgewickelt wird.

Wir beobachten den Markt weiter und halten Sie informiert.

Dietmar Neupert
6.3.2015
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Preisentwicklung Guar der letzten Jahre
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Marktbericht Psyllium (Flohsamen) Januar 2015

Nach den Turbulenzen auf dem Psyllium-Markt im letzten Jahr verharrten die Preise bis vor einigen Wochen auf sehr hohem Niveau. Dem rasanten Preisanstieg folgte ein erheblicher Nachfragerückgang. Einige Fabriken sind zur Zeit nur zur Hälfte ausgelastet. Die großen Kunden aus der Pharmaindustrie, die den Markt mit ihrem Bedarf von über 5.000 t pro Jahr erheblich beeinflussen, halten sich momentan eher zurück.

Dazu häufen sich jetzt die Meldungen, dass die bevorstehende Ernte Mitte März bis April 2015 sehr gut ausfallen wird. Auch aktuelle Berichte über eine zu erwartende doppelte Produktionsmenge lassen nun auf fallende Preise hoffen.

Es wird spannend bleiben. Wir empfehlen daher, nur den kurzfristigen Bedarf zu decken. Entscheidend für die weitere Entwicklung werden die ersten Ergebnisse ab Ende Februar 2015 sein.

Alexei Justiz
29.01.2015
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Marktbericht Xanthan Januar 2015

Xanthan ist in ausreichenden Mengen am Markt verfügbar.

Die Kapazitäten wurden in den letzten Monaten zum Teil deutlich ausgebaut.
Vorwiegend in China wurde investiert und von ehemals vier Produzenten sind heute sieben im Markt aktiv.

Die Gesamtkapazität weltweit liegt bei ca. 220.000 t, wovon allein auf China ca. 170.000 t entfallen. Der Weltmarktbedarf liegt bei ca. 160.000 t.

Die beiden Marktführer in China versuchen durch eine aggressive Preispolitik die Neueinsteiger aus dem Markt zu drängen. Das scheint zu funktionieren, denn es werden in diesem Jahr einige Stilllegungen erwartet, wie uns berichtet wird.

Allerdings kämpft man mit steigenden Kosten in den Bereichen Energie, Löhne und Investitionen in den Umweltschutz durch verstärkte staatliche Auflagen.

Wir rechnen auf absehbare Zeit mit stabilen Preisen, die aber durchaus wieder ansteigen können, wenn die Marktbereinigung abgeschlossen wird.
Die derzeit günstigen Preise schlagen allerdings durch den schwachen Euro nicht durch.

Wir empfehlen kurz-bis mittelfristige Deckungen besonders im Hinblick auf den Euro, der ja auch politisch motiviert zu keinen Höhenflügen antreten wird.

Dietmar Neupert
29.1.2015
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Marktbericht Guarkernmehl Januar 2015

Nach allen Daten die zum Ende des letzten Jahres vorlagen, wurden leichte Preissteigerungen für Guarkernmehl erwartet.

Es kam völlig anders.
Guarkernmehl ist ein wichtiges Produkt bei der Förderung von Öl und Gas aus Schiefergestein, dem sogenannten Fracking-Verfahren.
Durch den dramatischen Verfall des Ölpreises arbeitet eine große Anzahl von Bohrfirmen mit Verlust, da der Marktpreis für Öl die Kosten nicht mehr deckt. Die Folge hiervon ist, dass einige Bohrfelder stillgelegt wurden, weitere Felder, die in der Planung waren, werden vorerst nicht vorangetrieben. Es kam mittlerweile zu größeren Entlassungen und der allgemeine Kostendruck steigt.
Neben den USA ist auch Russland von dem Kostenproblem betroffen. Es wird berichtet, dass die Liefermengen nach Russland um über 30 % zurückgegangen sind.

Diese Entwicklung hat natürlich Einfluss auf die Preise. Zurzeit werden die Lagerbestände an Guar abgebaut und der Druck auf die Abgabepreise in Indien steigt.

Wie bereits mehrfach berichtet, werden dadurch die enorm aufgebauten Kapazitäten in Indien nicht ausgelastet. Viele Guarkernmehl-Produzenten suchen händeringend nach Aufträgen. Besonders die Neueinsteiger, die keinen Guar-Hintergrund haben und lediglich in der Hoffnung auf ein profitables Geschäft investiert haben, sind die großen Verlierer und sitzen auf zum Teil stillgelegten oder nicht ausgelasteten Kapazitäten.

Der Markt für die Rohware wird nach wie vor von Angebot und Nachfrage bestimmt. Der starke Rückgang aus dem Ölsektor drückt natürlich auf die Preise.

Da auf absehbare Zeit keine große Preiskorrektur beim Öl zu erwarten ist, wird die Nachfrage nach Guar begrenzt bleiben.

Inwieweit die Preise für Guar weiter nachgeben werden, ist schwer zu prognostizieren. Das hängt ganz entscheidend von der Nachfrage und dem Kaufverhalten der Öl-Industrie ab.

Allerdings gibt es natürlich schon warnende Stimmen aus Indien, die von einem Desinteresse der Farmer bei weiter niedrigen Notierungen sprechen und dies Auswirkungen auf den Neuanbau von Guar haben wird.

Dem stimmen wir zu, allerdings ist es bis zur nächsten Ernte noch ein langer Weg. Bis dahin empfehlen wir kurz- bis mittelfristige Deckungskäufe und ständige Marktbeobachtung.

Durch die anhaltende Euroschwäche geht leider ein Teil der Preisnachlässe verloren.

Wir halten Sie weiterhin informiert.

Dietmar Neupert
29.1.2015
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Preisentwicklung von Guarkernmehl in 2013
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Preisentwicklung von Guarkernmehl in 2014
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Zuckeraustauschstoff E 967

Ab Januar 2015 haben wir unser Programm um den Rohstoff Xylitol erweitert und bieten für prompte Lieferungen ab unserem Lager Hamburg an.

Xylitol ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff (E-967), dessen Geschmack dem Haushaltszucker ähnelt. Xylitol ist das süßeste Polyol, enthält jedoch 40 % weniger Kalorien als Zucker.
Als natürliche Xylitol-Quellen dienen verschiedene Obst- und Gemüsesorten.

Anwendungen:
  • Zuckerfreie Produkte
  • Kaugummi
  • Süßwaren
  • Backwaren
  • Schokoladen
  • Desserts
Weitere Anwendungen:
  • Mundpflegeprodukte
  • Pharmazeutische Produkte
Zertifikate: ISO 22000, GMP, GMP+, Kosher, Halal
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Schweineproteine

Die Firma Scanflavour/Dänemark ist Marktführer bei Schweineproteinen.

Wir vertreiben diese Produkte exklusiv.
Massgebend sind ein exzellentes Kosten-Nutzen-Verhältnis und ein Mehrwert im Bereich Fleisch-und Wurstwaren.

Produktlinien:

ScanGel:
Diese zeichnen sich durch ihre fettreichen und wasserbindenden Eigenschaften aus. Sie sind aufgrund Ihres ausgezeichneten Emulgier-und Quellvermögens für den Einsatz im Niedrigtemperaturbereich und in pasteurisierten und emulgierten Fleisch- und Geflügelprodukten geeignet.

ScanPork:
Speziell für den Einsatz in Fleischerzeugnissen konzipiert, bei denen eine warme Textur erforderlich ist. Desweiteren sind diese Produkte als Fleischersatz in fermentierten Rohstoffen einsetzbar.

ScanCure:
Für den Einsatz in allen geräucherten, gekochten, und emulgierten Produkten geeignet, bei denen eine hohe Gelstärke erforderlich ist. Es kann in allen Arten von Salzlaugen, in Pökelwaren, für Einspritzung in Schinken, oder im Mischer verwendet werden.

Zertifikat: ISO 22000:2005
Ausführliche Produktbeschreibungen sind auf Anfrage erhältlich.
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Frohe Weihnachten!



Zum kommmenden Weihnachtsfest wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie alle Gute, frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Für die gute Zusammenarbeit bedanken wir uns herzlich.

Ihr Neupert Ingredients Team

Auch in diesem Jahr haben wir wieder die Eckhard Busch Stiftung mit einer Spende unterstützt.
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Marktbericht Guarkernmehl Dezember 2014

Wir sind vor einigen Tagen von einer längeren Reise aus Indien zurückgekehrt.

Unser Manager Qualitätssicherung hat unsere wichtigsten Produzenten von Guarkernmehl wieder auditiert. Gleichzeitig haben wir uns ein Bild über die momentane Lage in Bezug auf Erntemengen, Qualität, Liefersituation am Rohstoffmarkt und Preisentwicklung verschafft. Dazu haben wir mit Farmern, Brokern, Lagerhaltern, Guar split - und Guarkernmehl-Produzenten gesprochen.

Nahezu übereinstimmend wurde der relativ ruhige Markt bestätigt. Es stehen einige Produktionsanlagen still, viele sind nicht ausgelastet, produzieren aber am Limit der Kostendeckung, einige fahren mit Verlust.
Interessant war auch ein Hinweis, dass man langfristig doch wieder auf den Food-Sektor baut, der anscheinend stabiler, wenn auch kleiner als der Ölsektor gesehen wird.
Diese Einschätzung konnten wir bei unserer Reise Anfang des Jahres nicht so deutlich hören. Zu dieser Zeit stand der technische Sektor noch überwiegend im Fokus und darauf bauten auch die enormen Kapazitätsausweitungen. Wie man jetzt feststellen kann, haben sich damit einige Investoren verzockt.

Momentan ist der Bedarf noch verhalten. Im Food-Bereich wartet man auf weiter fallende Preise, was zu einer Kaufzurückhaltung führt. Im technischen Bereich für die Öl-und Gasindustrie ist die Nachfrage gut, aber doch etwas geringer als erwartet. Dies ist auch auf den derzeit niedrigen Ölpreis zurückzuführen, der einige Öl-und Gasfelder für das Frackingverfahren nicht mehr so lukrativ macht. Zumindest dürften einige Expansionspläne für weitere Erschließungen nicht mit Hochdruck verfolgt werden.

Übereinstimmend erwartet man in Indien wieder höhere Notierungen. Beim derzeitigen Preis für die Rohware sind die Farmer für den Anbau von Guar nicht zu motivieren. Da gibt es andere Agrarprodukte, die eine bessere Marge erwirtschaften.

Auf Sicht dürften die Preise daher wieder etwas anziehen. Die Marktteilnehmer in Indien gehen von steigenden Preisen Anfang nächsten Jahres aus.

Es ist äußerst schwierig vorherzusagen, wann und auf welchem Niveau das Preistief erreicht wird. Es gilt daher, den Markt täglich zu verfolgen. Wir empfehlen jedoch schon jetzt Deckungen für mittlere Zeiträume vorzunehmen.

Wir halten Sie weiterhin informiert.

Dietmar Neupert
15.12.2014
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Wir halten Sie auf dem Laufenden



Sehr geehrte Kunden,

Einige von Ihnen kennen bereit unsere Marktberichte über verschiedene Produkte.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen zu den Einschätzungen haben wir uns entschlossen, einen Newsletter zu konzipieren, um Sie künftig über Markttendenzen, Produkte, Preisentwicklungen, Anwendungen und Neuigkeiten bei uns in regelmäßigen Abständen zu informieren.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und sehen Ihrem Feedback gern entgegen.

Ihre Neupert Ingredients GmbH
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Marktbericht Guarkernmehl

Die neue Ernte in Rajasthan und Haryana ist in vollem Gange und kommt täglich auf den Markt. Die angelieferten Mengen sind völlig ausreichend und höher als vorhergesagt.

Es ist leider noch immer nicht möglich, die zu erwartende Erntemenge seriös einzuschätzen. In den letzten Wochen wurden Meldungen über Einbußen von 35-40% gegenüber dem Vorjahr aufgrund der ungünstigen Witterungsverhältnisse lanciert.
Diese Zahlen werden mittlerweile infrage gestellt. Wir haben Informationen, die von einer guten Erntemenge ausgehen, wenngleich die Qualität zumindest in einigen Anbaugebieten nicht sehr gut zu sein scheint. Grund zu großer Besorgnis sehen wir aber nicht.

Bedingt durch eine abwartende Haltung der Käufer haben die Preise nachgegeben. Hinzu kommt ein interessanter Effekt aus der Ölindustrie. Durch den Preisverfall bei Rohöl geraten die Fracking-Unternehmen unter Druck, da die Kosten für das Bohrverfahren relativ hoch sind. Bei dem derzeitigen Preisniveau für Rohöl stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit schnell. Diese Entwicklung kann dazu führen, dass die Nachfrage nach Guar zumindest für diesen Bereich beeinträchtigt wird.

Die derzeitige Situation ist geprägt von Erwartungen auf weiter fallende Preise. Folglich ist die Nachfrage nicht sehr hoch, allerdings steigen die Preise umgehend, sobald größere Bestellungen platziert werden.

Wir erwarten in den nächsten Tagen weitere leichte Bewegungen, die in beide Richtungen laufen können. Dramatische Veränderungen sehen wir nicht.

Mittelfristige Deckungen halten wir beim derzeitigen Preisniveau für empfehlenswert.

Wir halten Sie weiterhin informiert.

Dietmar Neupert
7.11.2014
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Marktbericht Xanthan

Die Lage bei Xanthan ist derzeit stabil.

Die große Preis-Rallye scheint vorüber zu sein. Die großen chinesischen Produzenten haben in atemberaubender Weise die Preise nach unten gedrückt, um Marktanteile zu erobern bzw. für die etablierten Produzenten zu halten oder sogar noch zu steigern.

Das heutige Preisniveau lässt Zweifel aufkommen, ob noch kostendeckend gearbeitet werden kann.

Aufgrund dieser Situation erwarten wir keine großen Veränderungen. Wir können uns aber vorstellen, dass die Preise im kommenden Jahr anziehen werden. Das hängt von der Wettbewerbssituation der Produzenten in China ab und ist schwer einzuschätzen.

Die Kosten für Löhne und Energie steigen. Hinzu kommen verstärkte Umweltauflagen, die von den chinesischen Behörden teilweise radikal umgesetzt werden. Das wird nicht ohne Kostensteigerungen machbar sein.

Ein preistreibender Faktor ist der Dollarkurs. Durch die Stärke des Dollars haben sich die Preise zwischenzeitlich entsprechend erhöht.

Wir empfehlen beim heutigen Preisniveau zumindest mittelfristige Deckung.

Wir halten Sie weiterhin informiert.

Dietmar Neupert
7.11.2014
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Neupert Ingredients GmbH
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